Dienstag, Juni 18, 2024

Erlebnisreicher Reiterhof-Ausflug für Jungen und Mädchen

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Werne. Ein Wochenende auf einem Reiterhof in Schmallenberg erlebten vom 29. Oktober bis 1. November neun Kinder und Jugendliche der Werner Jugendzentren Juwel und Paradise im sauerländischen Schmallenberg.

Bei den Jungen und Mädchen im Alter von neun bis 18 Jahren, die von den Fachkräften der Jugendzentren Rebecca Gerhardt, Katharina Heimann und Kai Schütte begleitet wurden, kam der Aufenthalt im „Rai-Reiten Ausbildungszentrum“ von Besitzerin Brita Hurtienne im Sauerland sehr gut an. Ermöglicht wurde das Projekt mithilfe einer Förderung durch den Landschaftsverband Westfalen Lippe.

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Auf dem Reiterhof stand der Kontakt zwischen den Kindern, Jugendlichen und Pferden im Vordergrund. „Beim Rai Reiten geht es um einen pferdefreundlichen und gewaltfreien Umgang mit dem Pferd. Es ist in erster Linie Freizeit- und Wanderreiten und lehrt nicht nur mechanisches Reiten, sondern auch die Kenntnis über die Psyche und Verhaltensweise des Pferdes. Es ist die einzige Reitweise, die ausnahmslos gebissloses Reiten lehrt“, so Hurtienne.

An den drei Tagen wurden unterschiedliche Einheiten, wie Reitstunden, Teamaufgaben, Spaziergänge mit den Pferden im Wald und Konzentrationsübungen auf dem Rücken der Pferde angeboten. Dafür standen den Kindern und Jugendlichen pro Tag sechs Stunden Zeit zur Verfügung. Die Abende ließ die Gruppe mit einem gemeinsamen Abendessen, Spiele-Runden und einem Lagerfeuer und freiem Himmel ausklingen.

Es sei schon länger der Wunsch gewesen, Kindern und Jugendlichen so ein Wochenende auf dem Reiterhof anbieten zu können, das sich nicht ausschließlich auf Reitstunden konzentriere, berichtete Kai Schütte in einer Medienmitteilung. Die gemeinsamen Spaziergänge mit den Pferden sowie die Bewältigung einzelner Gruppenaufgaben wie das Führen des Pferdes durch einen Parcours hätten deutlich gezeigt, wie positiv sich der Kontakt mit den Tieren auf die Kinder ausgewirkt habe.

Neben allen Konsequenzen, die die Corona Pandemie mit sich gebracht habe, seien eben auch Angebote wie Klassenfahrten für die Kinder und Jugendlichen weggefallen.

„Für manche Kinder war das Wochenende das erste Mal, dass sie woanders geschlafen haben, dass sie Kontakt zu Pferden hatten und einfach mal wieder einen kleinen Urlaub machen konnten“, schilderte Schütte rückblickend. Die Kinder und Jugendlichen hätten die Möglichkeit gehabt, sich um ihre „Lieblingspferde“ zu kümmern, sie zu putzen, zu streicheln und somit eine schöne Zeit mit ihnen erleben zu können.

Die Rückmeldung der Kinder und Jugendlichen zu diesem Projekt waren durchweg positiv und alle wünschten sich eine Wiederholung im kommenden Jahr. „Das würden wir uns auch wünschen“ meinte Rebecca Gerhardt. „Aus dem Umgang der Kinder und Jugendlichen mit den Pferden, konnten wir deutlich beobachten, dass solche Angebote dringend nötig sind“, betonten die Mitarbeiter der Jugendzentren und wollen sich erneut um eine Bewilligung der Projektgelder bemühen.

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