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Werne. Ein ganz besonderer Besuch erwartete den Religionskurs der 10. Klasse von Christiane Heinen: Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) machte Halt am Christophorus Gymnasium.

Annika Schulze Aquack stellte gemeinsam mit ihrem Kollegen das beeindruckende Projekt vor und gab den Schülerinnen und Schülern einen bewegenden Einblick in die Arbeit des Wünschewagens.

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Der ASB-Wünschewagen erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. Ob ein letzter Besuch am Meer, ein Wiedersehen mit der Familie oder der Besuch eines Lieblingsortes – das Projekt ermöglicht schwerkranken Menschen noch einmal besondere Momente und wertvolle Erinnerungen.

Während der Vorstellung berichteten Schulze Aquack und ihr Kollege anschaulich von ihren Erfahrungen bei den Fahrten und erklärten, wie der Wünschewagen ausgestattet ist und von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begleitet wird. Besonders eindrucksvoll war für die Schülerinnen und Schüler der Film, der mit Bildern und persönlichen Eindrücken einige der bisherigen Fahrten zeigte. Die emotionalen Geschichten bewegten die Klasse sehr und machten deutlich, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und ehrenamtliches Engagement sind.

Auch die Besichtigung des Wünschewagens war für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis. Sie konnten das Fahrzeug aus nächster Nähe kennenlernen und erhielten einen Eindruck davon, wie modern und freundlich der Wagen gestaltet ist. Von außen und innen wirkt er eher wie ein gemütlicher Reisebus als wie ein Rettungsfahrzeug. Annika Schulze Aquack erklärte jedoch, dass der Wünschewagen technisch ähnlich ausgestattet ist wie ein Krankenwagen, damit die Fahrgäste während der Fahrt medizinisch sicher begleitet werden können – ohne dabei eine unangenehme oder angsteinflößende Atmosphäre zu schaffen.

Da die Schülerinnen und Schüler im kommenden Schuljahr ein Sozialpraktikum absolvieren werden, bot der Besuch zudem eine wertvolle Orientierung. Der ASB wurde dabei auch als mögliche Einsatzstelle vorgestellt und zeigte den Jugendlichen, wie vielfältig soziales Engagement sein kann. Für viele war die Begegnung daher nicht nur informativ, sondern auch eine inspirierende Anregung für die eigene Praktikumswahl.

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