Werne. Zum siebten Mal fand am Gymnasium St. Christophorus der Bionik-Projekttag der Jahrgangsstufe sechs statt.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, 6b, 6c bauten aus Alltagsgegenständen interessante Experimente aus dem Bereich der Bionik (Lernen von der Natur), erstellten Lernplakate und präsentierten anschließend ihre Ergebnisse begeisterten Fünftklässlern und Fünftklässlerinnen.
Und wie in den Jahren zuvor war das Interesse der Zuschauer so groß, so dass die Dozentinnen und Dozenten aus der Jahrgangsstufe 6 den vielen Fragen nach der Funktionsweise des Eisbärenfells, von Haifischflossen und Gecko-Füßen oder zum Lotuseffekt, der Klette und dem Klettverschluss kaum noch nachkommen konnten.
Palmenblätter sind groß und leicht und dabei trotzdem besonders robust. Damit sich Roboter bewegen können, kann man wie in der Natur weiche Gelenke bauen. Die Samen von Bäumen sollen möglichst weit fliegen können, damit auch in großen Entfernungen neue Bäume heranwachsen können. Und jeder weiß, dass Vögel unsere Vorbilder beim Fliegen waren und sind.
„Die verschiedenen Projekte wurden mit großer Begeisterung und wissbegieriger Neugier in Angriff genommen und mit Freude und Engagement erfolgreich gelöst“, berichtet Volker Wübbold, Koordinator MINT am Gymnasium St. Christophorus.
Eine Woche vor dem eigentlichen Projekttag erhielten die Mädchen und Jungen dann ihr Thema mit einer Materialliste mit Alltagsgegenständen zugeteilt, die sie dann am Projekttag mitbringen sollten. Bei Beschaffungsproblemen wurde geholfen, sodass alle Gruppen gut vorbereitet am Projekttag loslegen konnten.
„Die Evaluation des diesjährigen Projekttages am Ende zeigte wieder einmal deutlich, dass selbst kurz vor den Ferien die Schüler/innen konzentriert über einen längeren Zeitraum und mit großem Engagement und Begeisterung arbeiten können, wenn die Projekte nur interessant und motivierend sind“, so Volker Wübbold abschließend.





















