Werne. Der Möhnesee-Triathlon zählt zu einem der anspruchsvollsten und landschaftlich reizvollsten Wettkämpfen in Nordrhein-Westfalen. An der diesjährigen Veranstaltung am vergangenen Samstag, 18. Juli, starteten Björn Kräher und Alexander Schagowsky von den TV Werne Wasserfreunden.
Rund um den Seepark in Körbecke erwarteten die Athletinnen und Athleten auch 2026 wieder attraktive, aber fordernde Strecken. Auf der Olympischen Distanz standen 1,5 Kilometer Schwimmen im Möhnesee, 40 Kilometer Radfahren auf einem profilierten Rundkurs durch den Arnsberger Wald sowie 10 Kilometer Laufen entlang des Möhnesees auf dem Programm.
Besonders die Radstrecke mit ihren zahlreichen Anstiegen und die anspruchsvolle Laufpassage mit einem kurzen, aber steilen Anstieg verlangten den Teilnehmenden alles ab. Gleichzeitig sorgte die kompakte Streckenführung für eine tolle Atmosphäre und beste Bedingungen für Zuschauer.
Kräher hatte sich die Olympische Distanz als persönliches Jahresziel ausgesucht und zeigte sich mit seinem Wettkampf sehr zufrieden. „Es war ein sehr schöner Wettkampf – auch für die Zuschauer“, fasste er seine Eindrücke zusammen.
Bereits beim Schwimmen trotzte Kräher den schwierigen Bedingungen. Starker Wind sorgte auf dem Möhnesee für kräftigen Wellengang, wodurch insbesondere die Orientierung erschwert wurde. Dennoch war er mit seiner Leistung im Wasser sehr zufrieden.
Auf der Radstrecke erreichte er seine geplante Leistung und meisterte die rund 500 Höhenmeter souverän. „Das hat allerdings ordentlich Kraft gekostet“, berichtete der Werner. Beim abschließenden Lauf verliefen die ersten fünf Kilometer noch hervorragend. Nach der zweiten Passage über den rund 50 Meter langen Steilstück-Anstieg machten sich die Strapazen des Radfahrens jedoch bemerkbar. „Da waren die Beine leer.“ Dennoch kämpfte sich Kräher mit einer starken Laufzeit ins Ziel und belegte im Gesamtklassement einen hervorragenden 23. Platz unter 191 Finishern.

Auch Schagowsky absolvierte einen gelungenen Wettkampf ohne größere Probleme. Er ging bei dem sogenannten Grand Prix mit 2 Kilometern Schwimmen, 70 Kilometern Radfahren und 15 Kilometern Laufen an den Start. Besonders das Schwimmen stellte auch für Schagowsky eine echte Herausforderung dar. „Das war schon die Härte. Da musste man sich ziemlich durchbeißen“, schilderte er.
Seine Stärke spielte Schagowsky anschließend auf dem Rad aus. Trotz der anspruchsvollen, bergigen Strecke fuhr er einen beeindruckenden Schnitt von 37 km/h. Den abschließenden Lauf absolvierte er solide und brachte den Wettkampf erfolgreich ins Ziel.





















