Werne/Stockum. Für viel Aufregung hatte im Frühjahr die Ankündigung gesorgt, dass die Stockumer Straße im Bereich der Autobahnunterführung wegen der Erneuerung einer Trinkwasserleitung für längere Zeit für den Durchgangsverkehr gesperrt wird.
Wenige Wochen nach der Ankündigung teilte Gelsenwasser dann mit, dass der Baustart verschoben wird. Auf der Tagesordnung des Bezirksausschusses, der sich am Donnerstag, 1. Oktober, im Stadthaus getroffen hat, war nun ein Sachstand der Sanierungsmaßnahme angekündigt.
„Es gibt keine aktuelle, spannende Entwicklung“ – so leitete Dr. Tobias Gehrke, Leiter des Kommunalbetriebes Werne (KBW), seine Ausführungen zu diesem Thema ein. Wer also mit der Bekanntgabe eines konkreten Starttermins gerechnet hatte, ging leer aus.
Derzeit sei absehbar, dass die Baumaßnahmen, so wie sie zunächst von Gelsenwasser geplant worden seien, nicht mehr durchgeführt werden, teilte Gehrke mit. „Eine Vollsperrung der Durchfahrt ist derzeit nicht mehr auf dem Zettel“, sagte der KBW-Chef.
Fest stehe zudem, dass weiterhin eine Baumaßnahme nötig sei, um die Trinkwasserleitung im Bereich der Autobahnbrücke zu erneuern, so Gehrke. Gelsenwasser hatte angekündigt, dass dann, wenn eine neue Planung erarbeitet und mit der Stadt Werne abgestimmt wurde, diese an die Öffentlichkeit kommuniziert werde.
Mit einem Baustart sei frühestens im kommenden Frühjahr zu rechnen, teilte Gelsenwasser-Pressesprecher André Ziegert am Freitag auf Anfrage mit. Über die möglicherweise damit verbundenen Verkehrseinschränkungen werde rechtzeitig vorher informiert.




















