Herz-Pin 2026 ist Hommage an Schaustellerin Bärbel Schütze

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Werne. „Immer wieder dabei sein“, ist auf dem neuen Herz-Pin zu Sim-Jü 2026 zu lesen. Der Kindheitsteddy von Helle Juhl Eggersmann trägt ihn schon, den Pin im Lebkuchenherzen-Look, der in diesem Jahr als Hommage eine ganz besondere Schausteller-Persönlichkeit gedacht ist.

Die Rede ist von der 2016 verstorbenen Bärbel Schütze, deren Schausteller-Familie ihre „Große Geisterbahn Dracula“ Jahr um Jahr zu Sim-Jü auf dem Hagen aufbaute, und deren „Immer wieder dabei sein“ neue Gäste zur Gruselfahrt ermunterte.

Bei den treuen Kirmesfans des Sim-Juda-Marktes sind die Herz-Anstecker längst zu begehrten Sammlerstücken geworden. Als „ein Stück Tradition zum Anstecken“ gehören sie zu den Sim-Jü-Souvenirs des Werne Marketings und sind der Tourist Info am Markt für 2,50 Euro zu haben.

Schützes Geisterbahn hat bei Sim-Jü Kult-Charakter. Foto: privat

Kirmeskind Helle: „Tante“ Bärbel ehrenhalber

„Den Teddy hat mir Tante Bärbel zur Geburt geschenkt“, erzählt Helle Juhl Eggersmann von dem gut gepflegten Kuscheltier mit Erinnerungswert an Tante Bärbel. In Schausteller-Kreisen sei der Begriff „Tante“ ein Ausdruck von Respekt und nicht unbedingt der Hinweis auf eine Blutsverwandtschaft.

Mit Bärbel und Rudolf Schütze verband die Tochter des Ende 2023 verstorbenen Sim-Jü-Experten Rainer Schulz und dessen Ehefrau Kirsten Schulz eine Freundschaft „solange sie denken kann“. Gleiches gilt für Kirsten Schulz, die in Bärbel Schütze eine gute Freundin fand. „Bärbel und Rolf Schütze waren echte Unikate“, sagen beide und erinnern sich an unzählige Begegnungen. „Und mittags wurde immer für alle gekocht“, schildert Eggersmann, dass es in dem gemütlichen Wohnwagen für alle eine mit Liebe zubereitete Mahlzeit gab – gleichgültig zu welcher Uhrzeit man kam.

Bärbel und Rudolf Schütze pflegten viele Kontakte zu den Menschen in Werne. Foto: privat

Unvergessen sind bei der Familie Schulz in Werne auch Bärbel Schützes Ansichtskarten mit Grüßen von allen möglichen Kirmesplätzen in Deutschland, auf denen die Geisterbahn, die heute Sohn Ronny Schütze führt, gastierte.

Und für „Kirmeskind“ Helle, wie sie sich selbst nennt, zählten die Besuche am Winterstandort der Schützes in Oberhausen zu den besonderen Highlights des Jahres, erzählt sie und ergänzt: „Tante Bärbels rekommandiertes ,Immer wieder dabei sein‘ habe ich noch im Ohr.“

Beachten Sie auch unsere Print-Sonderausgabe zu Sim-Jü 2026, die (fast) überall in Werne ausliegt oder verteilt wird.

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