AFGSC-Big Band „Go Together“ spielt mitreißendes Konzert

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Werne. Wieviel Energie freigesetzt wird, wenn 18 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne stehen, erlebte das Publikum am Tag der Deutschen Einheit in der Mensa des Anne-Frank-Gymnasiums. Die 2024 gegründete AFGSC – Big  Band „Go Together“ hatte unter Leitung von Iris Leifkes zum großen Konzert in die Mensa eingeladen, um die Resultate ihrer erfolgreichen Probenarbeit zu präsentieren, informierte Jil Högele vom AFG in einer Medeinmitteilung.

Rund 180 Musikfreunde waren der Einladung gefolgt und genossen das Programm mit bewährten und neu einstudierten Stücken. Der eigens für die Band komponierte „AFGSC-Jingle“ – das Thema diente als Opener für das Konzert. Auf die Liebesballade „Just The Way You Are“, bei der sowohl der fünfköpfige Saxophonsatz als auch die vier Trompeten ihr ganzes Können unter Beweis stellten, folgte der Beatles-Klassiker „Can´t Buy Me Love“, eines der ersten Arrangements, der Big Band.

Mit Pink Panther folgte ein Big-Band-Klassiker, der mit seinem originellen Thema im Tenorsaxophon, gespielt von Clarissa Mürmann, sowie der präzise ausgeführten Begleitung durch die Rhythmusgruppe für Begeisterung sorgte. Auf den Welthit „September“ von Earth, Wind and Fire folgte eine für die Besetzung der Big Band ungewöhnliche Gesangsnummer: „Der Doppler-Effekt“ von den Wise Gyus, gerappt von Anton Leifkes, erklärte das akustische Phänomen auf gewitzte Wise-Gyus-Art und führte zu anerkennenden Lachern im Publikum.

„What A Wonderful World“ und viele andere Welthits

Das neu einstudierte, wunderschönen Stück „What A Wonderful World“ läutete die Pause ein und das Publikum konnte bei Kaffee und Kuchen in Kontakt zu den musikalischen Akteuren treten. Die besondere Vielseitigkeit der Big Band wurde im zweiten Teil des Konzerts spürbar, hörbar und sichtbar. Der oscarnominierte, jazzige Gute-Laune-Filmmusik-Titel „The Bare Necessities“ (Probier´s mal mit Gemütlichkeit) aus dem Dschungelbuch von 1967 eröffnete das zweite Set und sorgte direkt für gute Stimmung im Publikum und auf der Bühne.

Danach wurde das Publikum in den Bereich des Soul- und Jazz-Funk geführt: auf den warmen und entspannten Groove von „Mercy, Mercy, Mercy“ (Joe Zawinul) folgte das etwas coolere „Watermelon Man“ von Herbie Hancock mit seinem markanten Bass-Riff. Das darauffolgende Stück „Viva la Vida“ war wieder einer der ersten Songs im Repertoire der AFGSC – Big Band.

Das Publikum spendete Big-Band-Leaderin Iris Leifkes und Jugendlichen den verdienten Applaus.

Begeistertes Publikum bedankt sich mit Standing Ovations

Mit dem ebenso gefühlvoll wie kraftvoll von Viktoriia Rudova gesungenen „Feeling Good“ überzeugte die Big Band mit dem zweiten Gesangsstück des Nachmittags. Dann schloss sich der bekannte Blues-Brothers-Hit „Hit The Road, Jack“ in einer Version von David Garrett an, gespielt auf der Violine von Henri Leifkes. Das Programm beendete der kraftstrotzende Titel „Eye Of The Tiger“, in dem die gesamte Band noch einmal ihr ganzes Können aufbot.

Zwischen den Stücken berichtete Big Band Leiterin Iris Leifkes von der noch jungen Geschichte der Big Band, den zahlreichen Auftritten und Konzerten sowie von dem gerade erst absolvierten ersten Probenwochenende der Big Band, bei dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur musikalisch einen großen Sprung gemacht hätten. Sie dankte den Fördervereinen beider Schulen für die finanzielle Unterstützung des Probenwochenende und das Publikum wiederum mit Standing Ovations für den musikalischen Genuss.

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