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Update 12.04.2021 – 13.00 Uhr

Die Test sind gestern Nachmittag (Sonntag, 17 Uhr) bei den Arnsteiner Patres, die am St. Christophorus Gymnasium leben, abgegeben worden. „Leider sind die neuen, deutlich günstigeren Exemplare, in der Bedienung längst nicht so komfortabel wie die alte Variante“, ärgert sich Schulleiter Thorsten Schröer.

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Ursprüngliche Meldung

Werne. Am heutigen Montag (12. April) endeten die Osterferien. Ein Ende des Test-Chaos an den Schulen ist damit jedoch längst noch nicht in Sicht, wie ein Blick auf die Abläufe zwischen Düsseldorf und dem Gymnasium St. Christophorus zeigt.

Am Donnerstag vor dem Beginn der Osterferien hat WERNEplus mit Schulleiter Thorsten Schröer telefoniert. Da war gerade eine Lieferung an Schnelltests in der Schule eingetroffen. Jedoch waren es nicht genug. Denn das Gymnasium wird von 730 Kindern besucht, eingetroffen waren an der Kardinal-von-Galen-Straße gerade einmal 600. Wie damit gleich zwei Mal in der ersten Woche nach den Ferien alle Schüler getestet werden sollten, war dem Schulleiter schon damals ein Rätsel.

Die Zustellung der reduzierten Menge nicht nur an dieser Schule löste öffentliche Kritik an der Landesregierung aus, die darauf die Zusage verschickte, dass die Tests auf jeden Fall noch nach Ostern verschickt werden. „Die Hotline hatte mir allerdings bereits angekündigt, dass das unmöglich machbar sei, weil gar nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen“, wunderte sich Schröer.

Die erste Ferienwoche blieb also ohne Lieferung. Am Dienstag nach Ostern erreichte die Schule eine Mail von Matthias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes, der die Zustellung mit einem neuen Unternehmen am Mittwoch und Donnerstag für die Gymnasien zusagte. Einen Tag später folgte schon die Korrektur von Herrn Richter, alles werde sich auf Donnerstag und Freitag verschieben. Für die Schule bedeutete dies die Besetzung des Sekretariats in den vorgegebenen Zeitfenstern, um die wertvolle Fracht auf jeden Fall entgegennehmen zu können.

Doch das Warten von Schulleiter und einer Sekretärin sollte vergeblich bleiben. Am frühen Freitagnachmittag war weder eine Anlieferung erfolgt noch eine Trackingnummer eingetroffen, sodass die beiden die Schule verließen. Um 16 Uhr, so berichtet Schröer, sei dann eine Mail mit unzähligen Trackingnummern ohne Bezug zu den Gymnasien eingegangen. Immerhin habe sich dabei auch der Hinweis befunden, dass auf jeden Fall am Freitag noch ein Zustellungsversuch gemacht werden solle. „Für uns leider an dem Tag zu spät“, kommentiert Schröer kopfschüttelnd.

Um 21 Uhr landete dann die nächste Schulmail im Postfach. Darin der Hinweis, dass jetzt alle noch ausstehenden Schulen am Samstag beliefert werden. Dazu eine Ankündigung, dass in Kürze auch die weiteren Trackingnummern verschickt werden sollen. Der Samstag begann so um 9 Uhr mit erneutem Warten auf den Kurierfahrer. „Schön, dass man immer auch in der Schule seine Arbeit verrichten kann“, so der Schulleiter sarkastisch. Eine Trackingnummer gab es zu dem Zeitpunkt immer noch nicht. Der Wartevorgang am freien Samstag endete ohne Erfolg und schlecht gelaunt um 12 Uhr. Eine Trackingnummer fehlte weiterhin.

„Das Partnerunternehmen der Landesregierung heißt übrigens tans-o-flex. Aber wer jetzt für das ganze Dilemma verantwortlich ist, wird die Landesregierung sicher schon bald evaluieren“, meint Schröer. Am Gymnasium St. Christophorus werden ab Montag nur die Abschlussklassen in den Präsenzunterricht zurückkehren, die gesamte Sekundarstufe I wird mindestens bis zum 16. April im Distanzunterricht unterrichtet.

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