Anträge zu Radwegen: Lückenschluss und Sanierung

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Werne. In der öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 27. April (17.30 Uhr, Kolpingsaal) stehen zwei Anträge auf der Tagesordnung, in denen es um Radwege geht.

So beantragt die CDU-Fraktion den Bau eines Rad- bzw. Fußweges von Horst nach Herbern. Die CDU will damit eine lückenlose Verbindung zwischen Stockum und dem Nachbarort erreichen. „Mit der Fertigstellung des Radweges von Stockum nach Horst durch den Kreis Unna entlang der Mühlenstraße ist es aus Sicht der CDU-Fraktion wünschenswert, einen Lückenschluss zwischen Werne-Stockum und Ascheberg zu schaffen, um eine durchgängige Verbindung herzustellen“, schreibt Fraktionsvorsitzender Wilhelm Jasperneite in seiner Antragsbegründung.

Die Verwaltung soll den Auftrag erhalten, alle notwendigen Gespräche mit den zuständigen Behörden und dem Landesbetrieb Straßen.NRW zu führen, „um den Radweg entlang der Herberner Straße bis zu einem Anknüpfungspunkt in Herbern zu verwirklichen“.

Der UWW-Fraktion geht es in ihrem Antrag nicht um den Neubau eines Radweges, sondern um eine Sanierungsmaßnahme. Denn nach Ansicht der Unabhängigen Wählergemeinschaft birgt der Rad- und Fußweg zwischen dem Kreisverkehr Werner Straße/Sandbochumer Weg/Mühlenstraße und der Einfahrt des Gersteinwerks auf beiden Seiten der Hammer Straße aufgrund des schlechten baulichen Zustands ein Sicherheitsrisiko.

Auf beiden Seiten weise der Radweg erhebliche Mängel auf, schreibt die UWW. Foto: Wagner
Auf beiden Seiten weise der Radweg erhebliche Mängel auf, schreibt die UWW. Foto: Wagner

Der Weg weise erhebliche, durchaus sicherheitsrelevante Mängel auf, schreiben Fraktionsvorsitzender Rainhard Stalz und der Geschäftsführer der UWW, Dr. Thomas Gremme: „Mit Blick auf das neu erstellte Mobilitätskonzept der Stadt Werne, mit ausdrücklichem Schwerpunkt der Beweglichkeit auf das Fahrrad, sollten sich Radwege in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden.“ Zur Gefahrenabwehr sei deshalb an dieser Stelle Handlungsbedarf gegeben.

Durch die Sanierung der Verschleißschicht könne die Verkehrssicherheit für Radfahrer gewährleistet werden, glauben die UWW-Vertreter.

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