Jugendliche trotz Corona-Einschränkungen vielseitig aktiv

Anzeige

Werne. Was machen Jugendliche eigentlich in ihrer Freizeit, wenn sie nicht zu Hause sind? Eine Frage, die sich viele Eltern stellen und auf die es bei der diesjährigen Ausgabe der „nachfrequenz“ im Jugendzentrum JuWeL viele Antworten gab.

Unter dem Titel „Jetzt!nachtfrequenz21“ haben Streetwork, Jugendzentrum JuWeL und Jugendamt jüngst zum „Cultural Running Dinner“ eingeladen. Dabei stand aber nicht nur das gemeinsame Essen im Vordergrund.

- Advertisement -

„Die Jugendlichen haben an dem Abend gezeigt, was sie in den vergangenen Monaten gemacht haben – und das ist trotz der Corona-Einschränkungen eine ganze Menge gewesen“, sagte Dagmar Reuter vom Jugendamt. Im Mittelpunkt einer Präsentation der Jugendlichen standen die durchgeführten Ausflüge. Etliche Eltern waren der Einladung in die Einrichtung gefolgt, um sich Reiseberichte und Erlebnisse der Jugendlichen anzuhören und die dazugehörigen Bilder anzusehen.

„Eigentlich war ja nichts erlaubt, aber wir haben mit etwas Kreativität das Beste daraus gemacht“, blickte Karl Luster-Haggeney vom JuWeL zurück. Da ein klassisches Zeltlager nicht realisiert werden konnte, da jeweils nur eine Person in einem Zelt hätte nächtigen dürften, und es dafür nicht genügend Zelte gab, wurden Planen angeschafft, unter denen dann im Wald übernachtet wurde. „Einige haben diese weggelassen und den Sternenhimmel genossen, bis sie eingeschlafen sind“, so Luster-Haggeney.

Was machen Jugendliche eigentlich in ihrer Freizeit, wenn sie nicht zu Hause sind? Eine Frage, auf die es bei der „nachfrequenz“ im Jugendzentrum JuWeL Antworten gab. Foto: Volkmer

Kulinarisch wurden an dem Abend Lebensmittel – auch mit Hilfe der Eltern – aus verschiedenen Kulturen zubereitet und serviert. Ursprünglich war es geplant, mit den Gästen nach dem Abendessen noch zum Streetwork-Treffpunkt an der ehemaligen Wienbredeschule weiter zu ziehen. „Letztlich aber haben sich alle so wohl gefühlt, dass wir im JuWeL geblieben sind“, berichtet Reuter.

Die Durchführung der „nachtfrequenz21“ in Werne ist wieder vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans Nordrhein-Westfalen gefördert worden.

Weitere Artikel von Werne Plus

Punktgewinn trotz Unterzahl: Werner SC erkämpft Unentschieden gegen Senden

Werne. Nachdem der Werner SC beim turbulenten Ligastart in der Fußball-Landesliga vor einer guten Woche beim SV Dorsten-Hardt eine 4:6-Pleite hinnehmen musste, gelang in...

Rückstand ausgeglichen: Eintracht Werne bleibt ungeschlagen

Werne. Nach dem ersten Auswärtsspiel der Saison bei der Zweitvertretung der SVE Heessen bleibt Eintracht Werne in der noch jungen Saison weiterhin ungeschlagen. Nach...

Jubiläum für Wallfahrt: Gelebtes Glaubensbekenntnis seit 350 Jahren

Werne. Es regnet in Strömen. Etwa 200 Menschen halten an, ziehen ihre Regenjacken über und gehen weiter. Schlechtes Wetter sind die Wallfahrer von Werne...

Von der Ausgrenzung zur Ermordung – Jüdisches Leben in Werne 1933 – 1945

 Werne. Geschichte ist nicht einfach nur Vergangenheit, sie wird erzählt. Wie funktioniert diese Erzählung? Und welche Themen gehören hier in Werne zu unserer Stadtgeschichte?...