Brand im Waldstück: Feuerwehr löst Problem der Wasserversorgung

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Werne. Ein ausgedehntes Feuer im Unterholz an der Stadtgrenze zu Hamm alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Werne am Samstagabend (30. Oktober). Die Kameraden aus Bockum unterstützten die heimischen Einsatzkräfte.

Die Erkundung des ersteintreffenden Gruppenführers aus Stockum bestätigte den Brand im Waldstück, circa 100 Meter vor der Abzweigung Im Hanloh / Oberholsener Straße in Werne-Horst. Rund 40 Meter weit von der Straße entfernt war Holz aufgeschichtet worden, das in Vollbrand stand.

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Als Erstmaßnahme leitete die Wehr eine Brandbekämpfung mit zwei C-Strahlrohren unter umluftunabhängigem Atemschutz ein. Weitere Atemschutzgeräteträger sollten im weiteren Einsatzverlauf folgen.

Aufgrund der ausgedehnten Größe des Brandes, der erhöhten Brandlast und der bedingt ausreichenden Wasserversorgung im ländlichen Randbereich wurde der Löschzug 1 Stadtmitte als Gruppenalarm nachgefordert.

Mit Hohlstrahlrohren bekämpften die Feuerwehrleute den Brand. Foto: Feuerwehr Werne

Zu diesem Zeitpunkt wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt. Außerdem brachte ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen das benötigte Wasser zur Einsatzstelle.

Die Feuerwehrleute verlegten eine ca. 540 Meter lange B-Leitung von der Einsatzstelle bis zur Kreuzung Buschkämpen / Im Hanloh. Dies war nötig, da ein gleichzeitiges Passieren der Großfahrzeuge auf den engen landwirtschaftlichen Wegen nicht möglich war.

Zu Spitzenzeiten waren insgesamt 11.000 Liter Wasser auf der Straße. Der Einsatzleiter und stellvertretende Leiter der Werner Wehr, Jörg Mehringskötter, koordinierte vor Ort den Einsatz. Nachdem ein Großteil der Flammen niedergeschlagen waren und eine weitere Brandausbreitung im Waldstück verhindert werden konnte, unterstützte ein ortsansässiger Landwirt die Feuerwehr. Dieser fuhr mit seinem Trecker das Astwerk auseinander, um so effektiv die Glutnester ablöschen zu können.

Das Feuer im Hanloh konnte, nachdem die Wasserversorgung durch den Pendelverkehr stand, mit dem massiven Löschangriff über die Hohlstrahlrohre schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um 1 Uhr morgens war der Einsatz beendet und die Versorgungsleitungen konnten zurückgebaut werden.

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