WSC präsentiert Neuzugang: Kubilay Kanar kommt aus Kamen

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Werne. Mit einem 1:0 gegen den SC Altenrheine rettete sich der Werner SC in die Winterpause. Bei diesem knappen Sieg ging der Landesligist personell auf dem Zahnfleisch. Schon in den vorangegangenen Spielen musste Trainer Lars Müller seinen durch Krankheit, Verletzung und Impfstatus arg dezimierten Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft ergänzen.

Auch Co-Trainer Joel Simon, der vor drei Jahren seine aktive Laufbahn beenden musste, machte sich bereit, um im Notfall aufzulaufen. Zum Einsatz bereit war beim letzten Heimspiel mit Joo Seung Oh ein alter Bekannter. Der 30-Jährige verabschiedete sich 2018 vom WSC, weil er in seiner Heimat Korea den Militärdienst ableisten musste. Oh war nur für wenige Tage in Werne zu Gast und setzte sich gegen Altenrheine auf die Auswechselbank, ohne dass er zum Einsatz kam.

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Nun hofft Trainer Müller, dass sich die lange Liste der Verletzten bis zum ersten Spiel im neuen Jahr am 6. Februar bei Eintracht Ahaus reduzieren wird.

Joo Seung Oh (rechts) stand im letzten Spiel des Jahres im Kader des Werner SC. Foto: MSW

Ein neues Gesicht im Kader ist Kubilay Kanar, den Fußballchef Thomas Overmann jetzt als Neuzugang im Lindert begrüßte. Der 19-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt vom Bezirksligisten TSC Kamen und ist ab dem neuen Jahr spielberechtigt. Damit bleibt der WSC seiner Linie als Ausbildungsverein treu und fördert junge Talente aus der Region.

Über Kurtulus Öztürk, externer Berater des WSC, kam der Wechsel zustande. „Ich hatte großes Interesse, nach Werne zu wechseln, habe gefragt, ob ich mal ein Probetraining machen kann. Das hat mir gefallen“, erklärte der Linksfuß, der mit seinen 1,93 Metern Körpergröße nun zu den herausragenden Spielern im WSC-Team gehört.

Über seinen Freund Deniz Sönmez habe er viel Positives über den Verein gehört, erklärte Kanar. Seinen Platz im Team von Lars Müller will er sich durch gute Trainingsleistungen erkämpfen. „Die Trainingsintensität ist allerdings schon anders in der Landesliga. Das Tempo ist höher, die Zweikämpfe werden aggressiver geführt. Da muss ich mich schon richtig anstrengen“, weiß Kanar, „doch ich will mich da durchsetzen.“                                                                                                                                                         

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