Sanierung für drei Kreisstraßen – Kreis schreibt Planung aus

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Werne. Für eine Grundsanierung sollen die Kreisstraßen Penningrode, Ovelgönne und Selmer Landstraße vom Übergang Hansaring bis zum Kreisverkehr mit der Umgehungsstraße L518 in Werne überplant werden (WERNEplus berichtete). Derzeit ist man im Kreishaus mit den Ausschreibungen für die Planungsarbeiten beschäftigt.

Bis zum Mai sollte ein Planungsbüro gefunden und beauftragt sein, schätzte Sachgebietsleiter Jürgen Busch, bei der Kreisverwaltung für den Bereich Straßenunterhaltung, auf Nachfrage von WERNEplus ein. Mit einem Baustart in diesem Jahr sei allerdings nicht zu rechnen, machte er klar. Allein die Planungsarbeiten für die Erneuerung und künftige Gestaltung des Verkehrsraumes dürften cirka ein Jahr in Anspruch nehmen, ergänzte er.

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Angesichts des maroden Zustands der Radwege entlang der Schulwege zu den Gymnasien dürfte dies speziell für Zweiradfahrer zur echten Geduldsprobe werden. Geduld, die sich auf lange Sicht aber auszahlen wird, denn im Zuge des Großprojekts wird es zu einem weiteren Lückenschluss im Radwegenetz von der Kreuzung Goetheweg beim Übergang Ovelgönne /Selmer Landstraße kommen. In Richtung Ortsausgang bis zum Kreisverkehr mit der Umgehungsstraße gibt es hier bisher keinen Radweg. Die hier vorhandenen Straßenseitengräben an der Selmer Landstraße (Bereich Möbelhaus) werde man dafür mit überplanen und die notwendige Infrastruktur schaffen.

Die Sanierungsaufgaben an der Kreisstraße sind komplex, müssen Fahrbahn, Radwege, Gehwege, Parkraum und Kreuzungen gleichermaßen auf den Prüfstand. So werde man beispielsweise prüfen, ob Kreisverkehre angelegt werden sollen. Denkbar wäre hier etwa eine Umgestaltung der Kreuzung Penningrode/ Fürstenhof, die bisher ohne Ampelanlage auskommt. Auch die Kreuzungen mit Lichtzeichenanlagen werden die Verkehrsplaner in der Blick nehmen und analysieren, ob der Kreuzungsbereich den Platz für einen Kreisverkehr hergibt. Andererseits seien die Ampelanlagen auch noch nicht so alt, dass die ausgetauscht werden müsste, nannte Busch einen weiteren Prüfaspekt. Einen Überblick über die Kosten für den Kreis und die Eigenbeteiligung der Stadt Werne konnte der Sachgebietsleiter noch nicht geben. Die Gesamtkosten für das Großprojekt werden aber im siebenstelligen Bereich liegen.

Während der Kreis im Rahmen des Gesamtprojekts für Straßen und Radwege zuständig ist, liegt die Erneuerung der Gehwege und des Parkraums bei der Stadt Werne. Anders als bei den Kosten für Straße und Radwege werden für diesen Teil der Erneuerung die Anwohnerbeiträge erhoben, erläuterte Jürgen Busch zur rechtlichen Ausgangslage. Im Vorfeld werde man in einer Bürgerbeteiligung die Anwohner informieren und anhören.

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