Erfolgreiches Comeback für Berufszirkel im Kolpingsaal

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Werne. Nach über zweijähriger, coronabedingter Zwangspause ist der Werner Berufszirkel im Kolpingsaal wieder durchgestartet. 18 Unternehmen präsentieren sich noch bis Donnerstag, 7. April, den Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen aus Werne.

Zum Start am Mittwoch waren bereits Klassen der beiden Gymnasien vor Ort. Die beteiligten Unternehmen und Institutionen hatten dabei eine für den Beruf typische, praktische Übung mitgebracht, die von den Jugendlichen in kurzer Zeit gelöst werden sollte. Zusammen mit der Marga-Spiegel-Schule und dem Berufskolleg, die am Donnerstag vor Ort sind, werden rund 550 Jugendliche mit dem Berufszirkel erreicht. Schon im November soll eine weitere Veranstaltung stattfinden.

„Die Schülerinnen und Schülern besuchen insgesamt sieben Stationen und sind dabei jeweils zehn Minuten am Stand“, erklärt Daniela Gousetis von der Wirtschaftförderung der Stadt Werne, die das Event traditionell auf die Beine stellt, um Nachwuchs und möglichen Ausbildungsbetrieben einen Erstkontakt zu ermöglichen.

Im Vorfeld hatten sich die jungen Gäste bereits über die unterschiedlichen Firmen und mögliche Anforderungen der Ausbildungsberufe informiert. Vor der Pandemie präsentierten sich bis zu 24 Aussteller auf der besonderen Messe, zwei kurzfristige Absagen – unter anderem der Polizei – führen dazu, dass sich den Jugendlichen nun 18 Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor Ort präsentierten. Darunter auch Neuzugänge wie die Satis&fy AG Werne, Euroroll GmbH, S & P Schröer Steuerberatungsgesellschaft und PTR Hartmann GmbH.

Auch Berufe im Garten- und Landschaftsbau können bei der Berufsmesse erkundet werden. Foto: Volkmer

Zu den Dauergästen gehört unter anderem die RCS Rohstoffverwertung, die bekanntlich gleich mehrere Ausbildungsberufe anbietet. „Wir haben von der Präsentation beim Berufszirkel nur positive Erfahrungen gemacht. Viele kommen in ihrer Bewerbung darauf zurück, dass sie bei der Messe schon bei uns gewesen sind. Auch für uns ist das gut, weil wir gleich einen ersten Eindruck von den Jugendlichen bekommen“, so RCS-Mitarbeiter Christopher Schmitt.

Die Klingele Papierwerke bieten ebenfalls verschiedene Ausbildungsberufe an. Bei Berufsmesse werden Papierschachteln gefaltet und nebenbei erfahren die Jugendlichen mehr über die möglichen Berufe. „Es kommt bei Vorstellungsgesprächen regelmäßig vor, dass die Leute, die aus Werne kommen, davon berichten, dass für sie im Kolpingsaal die erste Begegnung mit Klingele erfolgt ist“, berichtet Vanessa Nieslony aus der Personalabteilung des international tätigen Anbieters von Verpackungslösungen aus Wellpappe.

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