„Pettersson & Findus goes digital“: Digitale Premiere gelungen

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Werne. „Pettersson & Findus goes digital“, so leitet Marius Przybilla, 1. Vorsitzender der Freilichtbühne Werne, die erste Streaming-Veranstaltung der Freilichtbühne ein.

Die überaus erfolgreiche Premiere des Familienstückes „Pettersson und Findus“ liegt zwar schon gut drei Wochen zurück, dennoch konnte die Freilichtbühne Werne am letzten Sonntag erneut eine Premiere feiern. Die vierte Veranstaltung von „Pettersson und Findus“ wurde nämlich live gestreamt. So konnten sich die Zuschauer aussuchen, ob sie sich das Stück in der natürlichen Atmosphäre der Freilichtbühne, oder im eigenen Heim ansehen wollten. Das ist nicht nur eine Premiere für die Freilichtbühne Werne, sondern für die gesamten Freilichtbühnen im Verband. Werne ist die einzige Bühne, an der bisher mit dieser Technik gearbeitet wird.

„Es war ein spannendes Experiment, welches dank der professionellen Technik geglückt ist. Zuschauer zu begrüßen, die wir gar nicht sehen konnten, war eine interessante Erfahrung“, berichtet Przybilla.

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Um auch die Zuschauer zuhause am vollen Erlebnis teilhaben zu lassen, kommt ein ausgeklügeltes System zum Einsatz. Dabei wird von drei Kameras aus, zwei, die direkt von professionellen Kameraleuten bedient werden, und einer festinstallierten sogenannten Dome-Cam, die ferngesteuert wird, das Geschehen auf der Bühne gefilmt. Dabei wird dann in Echtzeit von der technischen Regie immer die optimale Kameraeinstellung angewählt und dem Livepublikum präsentiert.

Ein netter Nebeneffekt des ganzen ist, dass das Bild der Dome-Cam auch hinter die Bühne übertragen wird, sodass die Spieler das Geschehen verfolgen und auf ihren Einsatz warten können. Ermöglicht wurde das der Bühne durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalens.

Weitere Streaming-Veranstaltungen stehen aktuell noch nicht auf dem Plan. Bei Interesse freut sich die Freilichtbühne aber über Zuschriften: „Die aktuelle Lage lässt es zum Glück zu, dass wir wieder im Bühnenrund spielen dürfen. Ein Streaming ist aber jederzeit möglich und bei entsprechender Nachfrage werden wir es auch für weitere Termine anbieten.“

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