Ausschuss diskutiert über bessere Verteilung der Veranstaltungen

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Werne. Sportmeile, Straßen-Festival, Schützenfest in Stockum, Reitturnier, Flohmarkt … seit den Sommerferien ist der Veranstaltungskalender der Stadt Werne pickepackevoll. Im Ausschuss für Kultur, Partnerschaften, Stadtmarketing und Brauchtumspflege wurde mit dem Ziel diskutiert, die Termine im Jahr 2023 besser zu verteilen.

„Wir werden diesmal aktiver auf Veranstalter zugehen, die ihre Termine aber auch direkt an das Stadtmarketing melden können“, erklärte Lars Werkmeister, Geschäftsführer der Werne Marketing GmbH. Danach solle ein Kalenderentwurf entstehen, um zu sehen, wo gewisse Veranstaltungen nicht gut passen. „Wir geben dann Hinweise auf Überschneidungen. Die Klärung erfolgt im Oktober, so dass wir im November den Veranstaltungskalender für 2023 veröffentlichen können“, so Werkmeister weiter.

Er merkte aber auch an, dass selbst bei diesem Vorgehen Doppelungen nicht auszuschließen seien. Man setze auf die Kommunikation zwischen allen Vereinen und Institutionen.

„Auch die Sommerferien sollten kein Tabu-Zeitraum sein. Da fordere ich mehr Mut von den Veranstaltern“, meinte Wernes CDU-Chef Rolf Weißner und verwies auf das eigene Weinfest, das traditionell in den großen Ferien stattfinde und stets ein Erfolg sei.

Auf gar keinen Fall dürften sich die Termine wieder so „drubbeln“ wie diesmal, sagte Parteifreundin und Fraktionschefin Uta Leisentritt: „Bitte nicht wieder jede Woche eine Veranstaltung.“

Rückblick und Ausblick

Überaus positiv fiel das Fazit nach der Rückkehr des Straßen-Festivals in die Innenstadt aus. „Es gab kein negatives Feedback. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, resümierte Lars Werkmeister.

Kritik musste der Geschäftsführer der Werne Marketing GmbH zum Flohmarkt einstecken. „Dass wir über das neue Konzept im Vorfeld nicht in Kenntnis gesetzt wurden, geht gar nicht“, ärgerte sich Jörg Weber (CDU). Und Ausschussvorsitzender Wilhelm Jasperneite (CDU) ergänzte: „Die Gesellschafterversammlung hätte informiert werden müssen.“

Werkmeister räumte den Fehler ein: „Den Schuh ziehe ich mir an. Ich habe das Interesse an dieser Veranstaltung unterschätzt.“ Zum finanziellen Aufwand infolge der Inanspruchnahme eines externen Dienstleisters für den Trödelmarkt konnte der Geschäftsführer noch keine Angaben machen.

Lob für die neue Durchführung und das neue Konzept kam von Barbara Börste (Bündnis 90 / Die Grünen): „Mir wurde gesagt, dass alles sehr gut organisiert war.“

Weiter informierte Lars Werkmeister über die Planungen zum Weihnachtsmarkt 2023. „Der Wunsch zur Durchführung ist auf allen Seiten vorhanden. Wir wollen zeitnah entscheiden, um allen Beteiligten Planungssicherheit zu garantieren. Wir ermitteln derzeit mögliche Verbräuche und Einsparpotenziale bei der Beleuchtung“, schloss er seinen Bericht.

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