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Werne. Nach drei Spielen ohne Niederlage kassierte der Werner SC gegen den SV Dorsten-Hardt eine 1:3 (0:1)-Heimpleite. Damit steckt die Elf von Trainer Lars Müller weiter tief im Abstiegskampf. Von Platz 16 rutschte der WSC auf 17, den vorletzten Tabellenplatz. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nun sechs Punkte.

50 Zuschauer sahen bei Temperaturen knapp über Null einen engagiert startenden WSC. Müller beorderte Leon Becker als Offensivkraft hinter Serhad Gün und Jussef Saado. Werne erspielte sich zwar einige gute Möglichkeiten, doch in diese Offensivbemühungen kamen die Gäste mit direktem, schnellen Spiel mehrfach gefährlich vor das Tor von Manuel Linke. In der 25. und 27. Minute hatten die Dorstener klare Chancen, die Bälle gingen aber am langen Eck des WSC-Tores vorbei.

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Mit dem Pausenpfiff fiel dann doch noch das Tor für Dorsten-Hardt. Die WSC-Abwehr war bei einer Flanke von rechts nicht im Bild. Völlig freistehend konnte Nico Genieser zur Führung der Gäste einköpfen. Keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff musste Manuel Linke dann wieder hinter sich greifen. Nach einem Abwehrfehler beförderte Cedric Leon Vennemann das Leder über die Linie.

Nach dem Anschlusstreffer von Leon Becker brachte Lars Müller per Doppelwechsel mit Brian Wolff und Tim Abdinghoff frisches Personal. Als Abdinghoff in der 73. Minute im Dorstener Strafraum zu Fall kam, forderten die Gastgeber vehement einen Foulelfmeter. Schiedsrichter Danny Piel ließ aber trotz heftiger Proteste weiterspielen.

Mit langen Bällen drängte der WSC auf den Ausgleich. Der mit sechs Treffern in den letzten drei Spielen so erfolgreiche Serhad Gün scheiterte genauso, wie Jussef Saado. Auf der anderen Seite stand WSC-Schlussmann Linke mehrfach im Mittelpunkt und verhinderte das dritte Tor für Dorsten-Hardt. Das fiel dann doch noch in der 89. Minute. Dorstens Scheuch schloss sein Solo über den halben Platz mit einem Außenrist-Schuss ab.

Kein Glück hatte WSC-Angreifer Jussef Saado (r.) bei seinen Aktionen. Hier kommt er gegen den Dorstener Abwehrspieler zu spät. Foto: MSW

Wunder Punkt im Spiel des Werner SC ist die Defensive. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die individuellen Fehler bei den Gegentoren ärgern Lars Müller. „Bei den Toren darfst du dich nicht so verhalten!“ Alle drei Tore hätte man verhindern können. Nach dem zweiten Treffer sei das Team zu hektisch gewesen.

Als nächstes steht für den Werner SC eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag, 11. Dezember, um 14.30 Uhr geht es gegen Vorwärts Wettringen.

WSC: Linke – Martinovic, Stöver, Poggenpohl (59. Wolff), Masic, Neugebauer (59. Abdinghoff), Heidicker (79. Drücker), Becker, Gün, C. Lachowicz, Saado

Tore: 0:1 Genieser (45.), 0:2 Vennemann (46.), 1:2 Becker (56.), 1:3 Scheuch (89.)

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