Dienstag, Januar 20, 2026

Kinder der Kita St. Marien in Horst sollen „Essperten“ werden

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Horst. Neue Küche, neues Kinderrestaurant und neues Ernährungskonzept: Rund 17.000 Euro hat der Kindertagesstättenverein St. Marien e.V. jetzt in die Einrichtung im Herzen von Horst investiert. Darüber berichtet der Verein in einer Pressemitteilung.

„Mit der Anschaffung der neuen, modernen und auch größeren Küche haben wir auf die geänderten Anforderungen reagiert, die mit den stetig steigenden Nachfragen der Eltern nach Mittagsbetreuung einhergehen“, erklärt der Vorsitzende der Elterninitiative, Christian Westhues. Er ergänzt: „Mittlerweile haben wir über 30 Übermittagskinder – Tendenz zu Beginn des neuen Kitajahres steigend auf rund 40 Kinder.“

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Während die neue Küche vor allem Koch Detlev Eidecker und Hauswirtschaftskraft Kathrin Berger die Arbeit erleichtert, sorgt das Kinderrestaurant bei den kleinen und großen Kindern für Begeisterung. An der neu angeschafften Selbstbedienungstheke können sich die Kita-Kinder nach Herzenslust bedienen und entscheiden selbst, wann, was und wieviel sie essen. „Mit dem Buffet und dem Kinderrestaurant fördern wir die Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstwahrnehmung der Kinder. Zudem sensibilisieren wir sie für unterschiedliche Farben, Gerüche sowie die Konsistenz der Speisen, die sie im gemütlich eingerichteten Kinderrestaurant genießen können“, erklärt Kita-Leiter Tim Köhler.

Angepasst ist seit Beginn des neuen Kitajahres zudem das Ernährungskonzept, das sich nun konsequent an den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientiere und auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in Bezug auf die Themen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit basiere. „Wir haben den Fleischkonsum hinsichtlich der Empfehlungen der Experten der DGE nochmals reduziert. Diese sehen vier Portionen mageres Muskelfleisch innerhalb von 20 Ernährungstagen vor. Es gibt nun zwar weniger Fleisch, dafür achten wir nun noch mehr auf Qualität und Herkunft. Das kommt der Gesundheit unserer Kita-Kinder und natürlich auch der Umwelt zu Gute“, sagt Christian Westhues.

„Wir möchten, dass die Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, ‚Essperten‘ werden. Dazu binden wir den Nachwuchs eng in den Einkauf der Lebensmittel und die Auswahl der Speisen ein“, berichtet Tim Köhler, der in enger Abstimmung mit Kinderrat, Eltern und Vorstand noch eine weitere Neuerung plant: „Auch das Frühstück wollen wir künftig in Buffet-Form anbieten. Hier erarbeiten wir gerade ein praktikables Konzept.“

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