Nachfolge im Stadtmuseum geregelt: Flemming Feß wird neuer Leiter

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Werne. Pünktlich zum Auslaufen der Dienstzeit von Dr. Constanze Döhrer hat die Stadt Werne die Nachfolge der Leitung des heimischen Karl-Pollender-Stadtmuseums geregelt: Zum 1. Juli 2023 wird der gebürtige Schleswig-Holsteiner Flemming Feß seinen Dienst in Werne antreten. Darüber informiert das Bürgermeisterbüro heute (12.04.2023) in einer Pressemitteilung.

Bekanntlich hatte Dr. Constanze Döhrer Ende des vergangenen Jahres mitgeteilt, Mitte 2023 eine neue Aufgabe als Leiterin des Historischen Museums Bielefeld sowie des Amtes „Museen im Ravensberger Park“ anzutreten.

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„Im Rahmen seiner beruflichen Stationen hat Flemming Feß als Kurator und Museumspädagoge gearbeitet. Das empfinden wir als ideales Rüstzeug für sein künftiges Wirken im Karl-Pollender-Stadtmuseum“, beurteilt Bürgermeister Lothar Christ die zeitnahe Neubesetzung.

Neben dem Studium der Medienwissenschaften Geschichte und Filmwissenschaft bringt der 32-Jährige Erfahrungen in unterschiedlichen Feldern der Museumsarbeit mit. Aktuell betreut er als verantwortlicher Kurator – sowohl inhaltlich als auch administrativ – die jeweiligen Ausstellungsprojekte des im Jahre 2017 eröffneten Kulturzentrums und Kreismuseums „kult Westmünsterland“ des Kreises Borken, ist zugleich verantwortlich für die Digitale Kulturarbeit und hat in der Gründungsphase die Museumspädagogik aufgebaut.

Vor dem Hintergrund eines PR-Volontariates beim Deutschen Filminstitut/Deutschen Filmmuseum in Frankfurt a.M. sowie einer mehrjährigen freiberuflichen Tätigkeit als Lokaljournalist verfügt er zudem über profunde Kenntnisse einer zielgerichteten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Museen.

„Ich verstehe Museen als Erlebnisorte: Sie sind die zentralen Orte für kulturelle Identität und kollektives Gedächtnis einer Stadt. Dabei sind sie allerdings auch zunehmend der Konkurrenz anderer Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten unterworfen und müssen fortlaufend an sich arbeiten, um ihrer wichtigen Rolle gerecht zu bleiben“, sagt Flemming Feß. Und weiter: „Ich freue mich darauf, mich nun der Geschichte von Werne an der Lippe zu widmen, in der sich münsterländische Kultur mit Einflüssen aus dem Ruhrgebiet vermischen.“

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