„Wir“ als Rückenwind für dritte Amtszeit von Lothar Christ

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Werne. Das „Wir“ gewinnt. Darauf setzt Bürgermeister Lothar Christ kurz vor der Wahl am kommenden Sonntag, 13. September. Mit einer zwei Meter großen Lichtinstallation an der Münsterstraße (Höhe Skatepark) wirbt der Amtsinhaber für seine Wiederwahl. Unterstützung hat er dabei nach eigenen Angaben von 50 Bürgerinnenn und Bürgern erhalten. Unter ihnen zum Beispiel DJ Toni Tuklan oder Fußballtrainer Kurtulus Öztürk.

„Die Resonanz ist großartig“, sagt der Initiator. Und weiter: „Ich glaube, dass ein Wir-Gefühl etwas ganz Entscheidendes ist, um eine Stadt nach vorne zu bringen.“ Ihm gehe es um die Gemeinsamkeit in Werne, aber natürlich auch um ein Signal im Wahlkampf.

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Mit dieser Aktion und der Lichtinstallation "Wir" wirbt Bürgermeister Lothar Christ für eine dritte Amtszeit. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unterstützen ihn dabei. Foto: Photographie Susanne Kästner
Mit der Lichtinstallation „Wir“ wirbt Bürgermeister Lothar Christ für eine dritte Amtszeit. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unterstützen ihn dabei. Foto: Photographie Susanne Kästner

Für den abendlichen Fototermin, den Fotografenmeisterin Susanne Kästner in Szene gesetzt und abgelichtet hat, kamen zahlreiche Unterstützer von Lothar Christ zusammen. „Ich war überwältigt, wieviele Menschen öffentlich Farbe bekennen wollten“, freut sich der Bürgermeister. „Wir“, das heißt für ihn auch, dass man alleine nicht viel bewegen könne. Lothar Christ dankte allen Beteiligten, ganz besonders Susanne Kästner, der Firma Böcker für die Hebebühne sowie Sponsoren der Aktion. Dies sei ein gutes Omen, denn das Wir-Gefühl solle schließlich nicht nur bis zur Wahl anhalten, „sondern uns auch zukünftig weiter begleiten“.

Lothar Christ stellte die Wahlkampf-Aktion zusammen mit Ehefrau Bianca und Fotografenmeisterin Susanne Kästner vor. Foto: Wagner
Lothar Christ stellte die Wahlkampf-Aktion zusammen mit Ehefrau Bianca und Fotografenmeisterin Susanne Kästner vor. Foto: Wagner

Wie lange das „Wir“ an der Münsterstraße stehen bleibt, weiß Christ noch nicht. Abends und morgens in der Dämmerung leuchtet die Installation für jeweils knapp drei Stunden. Der Strom werde übrigens regenerativ durch eine Photovoltaikanlage erzeugt.

Wie hoch die Kosten waren, das will der Bürgermeister, der das „Wir“ privat gekauft hat, nicht verraten, kann sich aber einen Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen: „Dafür hätte ich locker 400 Wahlplakate aufhängen können.“

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