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Werne. Am 29. April starb im 85. Lebensjahr der stadtbekannte Bäcker- und Konditormeister Hubert Schulze Bisping.

Der am 24. Juni 1938 in Hamm Geborene erlernte nach seiner Schulzeit das Handwerk des Bäckers und Konditors und war als solcher unter anderem zwei Jahre auf Moormanns Schliersbergalm in Bayern tätig. Danach kehrte er in den elterlichen Betrieb nach Werne zurück, den er später von seinem Vater übernahm.

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Von seinem Onkel Matthias übernahm er gemeinsam mit seiner aus Capelle stammenden Ehefrau Ursula die Besitzung an der Steinstraße/Ecke Magdalenenstraße. Die ehemalige Gastwirtschaft Schulze Bisping bauten die beiden zum Ladengeschäft mit kleinem Cafe um. Die Räumlichkeiten des ehemaligen langgestreckten Cafés an der Magdalenenstraße wurden vermietet und die Bäckerei an der Magdalenen- bzw. Kleinen Burgstraße wurde im Laufe der Jahre ausgelagert.

Der Name Schulze Bisping war seit jeher ein Begriff in und um Werne. Über 100 Jahre waren die Schulze Bispings bekannt für gute handwerkliche Qualität und Zuverlässigkeit. Bedingt durch immer wieder auftretende gesundheitliche Probleme setzten sich Hubert und Ursula Schulze Bisping schon vor einigen Jahren zur Ruhe und verpachteten ihre Geschäftsräume schließlich an den Lüner Kollegen Kanne, während Sohn Christian mehrere Jahre selbstständig eine Bäckerei mit Ladengeschäft fortführte und heute in einem Großbetrieb tätig ist.

Hubert Schulze Bisping fand trotz seines aufreibenden Berufes immer wieder Zeit, sich sportlich zu betätigen. So zählte er in den 1950er und 60er Jahren mit Manfred Grube (+) zu den jungen Wasserball-Talenten des TV Werne um Walter Fohrmann, Helmut Goldmann und Ferdinand Lunemann. Dreimal errang er mit diesen die Deutsche Wasserballmeisterschaft (VoW), wobei ihm insbesondere seine Schnelligkeit und seine außergewöhnliche Schwimmlage zu Gute kamen.

In späteren Jahren zählte Hubert Schulze Bisping zu den Assen des Tennisclubs Blau-Weiß, dessen Vorsitz er jahrelang innehatte. Dem Schwimmsport war er allerdings immer noch zugetan, trainierte er doch viele Jahre gemeinsam und erfolgreich mit Ute Teubener die nachwachsende Schwimmjugend des TV.

Schulze Bisping war ein positiv denkender, jovialer und stets gut gelaunter Optimist, der das Leben mit Humor zu nehmen wusste und einen großen Freundeskreis hatte. Gemeinsam mit seiner Frau führte der Familienmensch ein stets gastliches Haus, das Lebensfreude ausstrahlte.

Am kommenden Dienstag wird er nach der um 10 Uhr in der Friedhofskapelle stattfindenden Trauerfeier auf dem katholischen Friedhof beigesetzt. Hubert Schulze Bisping hinterlässt seine Frau Ursula und die Kinder Christian, Elke und Tina mit ihren Familien.

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