Nach Tor in der Nachspielzeit ist WSC-Rettung unwahrscheinlich

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Werne. Ein Sieg gegen den FC Epe war für den Werner SC Pflicht, um weiterhin noch Chancen auf den Klassenerhalt zu behalten. Bis zur 92. Minute führte der WSC beim Aufsteiger mit 2:1, kassierte dann noch den Ausgleich.

Landesliga 4: FC Epe – Werner SC 2:2 (1:2)

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Dabei hatten es die Werner selbst in der Hand, nutzten nach der 2:1-Pausenführung gute Möglichkeiten nicht, um das Spiel vorzeitig für sich zu entscheiden. Bei sechs Punkten Rückstand – mit dem schlechten Torverhältnis sind es sogar sieben – und noch drei verbleibenden Saisonspielen glauben nur noch Berufsoptimisten an die Rettung.

Völlig von der Rolle präsentierte sich der WSC in den Anfangsminuten dieses wichtigen Spiels. Bereits in der siebten Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, nachdem Maximilien Drews seinen Gegenspieler gefoult hatte. WSC-Schlussmann Manuel Linke lenkte den Ball gegen den Pfosten, der Nachschuss ging neben den Kasten. Nach einem Freistoß ging Epe dann doch noch in Führung (23.). Werne wurde offensiver und glich durch einen Kopfball von Marvin Stöver nach Schwerbrock-Ecke aus (32.). Spektakulär dann das 2:1 durch Marc Schwerbrock, der sich mit der Hacke den Ball selbst in den Lauf legte und volley einnetzte.

Direkt nach dem Seitenwechsel hatte der Werner SC durch Oussama Daoudi (49.) und Leon Becker (51.) gute Gelegenheiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. „Aber wie im letzten Heimspiel bekommen wir es einfach nicht hin, die Angriffe erfolgreich zuende zu bringen“, beklagte Trainer Axel Scheunemann, der dann miterleben musste, wie sein Team durch einen langen Ball in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierte. Trotzdem setzt er auf die noch verbleibende rechnerische Chance auf Rettung – auch wenn der Werner SC mehr denn je darauf angewiesen ist, dass die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nicht punkten, so wie der kommende Gegner BSV Roxel, der gegen Eintracht Ahaus überraschend 1:0 gewann.

Am nächsten Sonntag, 14. Mai, ist Roxel beim Werner SC im Lindert zu Gast (Anstoß 15 Uhr). Alles andere als ein Heimsieg bedeutet den Abstieg für den WSC.

WSC: Linke – Holtmann, Stöver, Drews, Schnee (ab 74. Y. Lachowicz), C. Lachowicz, Schwerbrock (ab 69. Martinovic), Neugebauer (ab 61. Durkalic), Saado (ab 90.+1 Thannheiser), Becker, Daoudi (ab 85. Vergewall)

Tore: 1:0 Hüsing (23.), 1:1 Stöver (32.), 1:2 Schwerbrock (39.), 2:2 Voss (90.+3)

Besondere Vorkommnisse: Manuel Linke hält Foulelfmeter (7.)

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