Pflegekammer NRW: Ludger RIsse aus Werne in den Vorstand gewählt

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Düsseldorf/Essen/Werne. Erfolgreicher Start zum Aufbau der Pflegekammer NRW: Der Errichtungsausschuss hat sich konstituiert und den Vorstand gewählt – mit dem Werner Ludger Risse in Spitzenposition.

Zusammengekommen waren die 19 Mitglieder des Errichtungsausschusses, deren jeweiligen Stellvertreter*innen und die ebenfalls eingeladenen Mitglieder des pflegefachlichen Beirates. Minister Karl-Josef Laumann hob in seiner Begrüßung die Bedeutung der künftigen Pflegekammer hervor: „Die Zeiten, in denen die Pflege nur vom Katzentisch aus über ihre eigenen Belange mitberaten durfte, müssen endlich der Vergangenheit angehören. Unser Ziel ist es, dass die Pflege endlich auf Augenhöhe mit anderen Professionen des Gesundheitswesens steht.“ Die Arbeit im Errichtungsausschuss müsse zügig und transparent geschehen, um die Pflegekammer NRW erfolgreich auf den Weg zu bringen. Dieser Aufgabe stellt sich ab jetzt der Errichtungsausschuss, der dabei auf die hilfreichen Vorarbeiten des pflegefachlichen Beirates aufbauen kann.

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Nach dem Kennenlernen folgte am Nachmittag die Wahl des Vorstands. Der Errichtungsausschuss wählte Sandra Postel (Bad Honnef) zur Vorsitzenden und Ludger Risse (Sendenhorst/Werne) zu ihrem Stellvertreter. Beide erhielten ein klares Votum der Mitglieder und sind damit berechtigt, die Pflegekammer in Gründung, als Körperschaft des öffentlichen Rechts, gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Als weitere Mitglieder wurden Jens Albrecht (Lemgo) und Gudrun Haase-Kolkowski (Düsseldorf) in den Vorstand gewählt.

Ludger Risse, Vorsitzender des Pflegerats NRW, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich habe ganz bewusst nicht für den ersten Vorsitz kandidiert, denn das Wissen und die Erfahrung von Frau Postel kann so am besten in die Aufbauarbeit einfließen. Wir werden garantiert ein gutes Führungsteam!“

Die frisch gewählte Vorsitzende Sandra Postel übernahm dann auch direkt den letzten Tagesordnungspunkt des Tages. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und habe aber auch großen Respekt vor dieser gewaltigen Aufgabe, eine Kammer mit 200.000 Mitgliedern aufzubauen. Gemeinsam werden wir das hinbekommen und wir brauche Euch alle dazu!“ Dem folgten direkt auch Taten: Termine wurden abgestimmt, Arbeitsthemen definiert und entsprechende Gruppen gebildet.

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