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Werne. Viele Hürden bzw. Sprünge mussten die Kinder und Jugendlichen bislang schon nehmen, um ihrem Ziel näher zu kommen. Die Eröffnung des Bike-Parks im Sportzentrum Dahl ist näher gerückt, wird aber erst im Frühjahr 2024 über die Bühne gehen.

Bekanntlich machten Ende 2021 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Gruppen ihren Unmut über eine fehlende Mountainbike-Strecke in ihrer Heimatstadt gegenüber WERNEplus Luft. Es folgte im Frühjahr darauf eine Unterschriftenaktion beim „Genussfrühling“, ehe Bürgermeister Lothar Christ die Initiative der jungen Menschen zur Chefsache erklärte.

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Im September 2022 präsentierte der erste Bürger der Stadt den aktiven Radsportlern die Fläche im Sportzentrum Dahl. Dort, wo früher die Fußballer auf Asche kickten, soll der Bike-Park entstehen. Anfang 2023 wurden Ideen gesammelt, es fand eine Beteiligung der Jugendlichen statt, das Vorhaben durchlief Ausschüsse und schließlich Ende März 2023 den Stadtrat. Im Mai folgte der erste Spatenstich. Kleinere Pannen und Dauerregen verhinderten dann aber eine schnelle Fertigstellung.

Zwei Tage lang war der Baggerfahrer der Firma Mors im Einsatz. Fotos: Timo Wagner

Nun aber rollte am gestrigen Donnerstag und heute (Freitag, 13. Oktober) erneut der Bagger, um weitere Fortschritte bei der Grobmodellierung zu erzielen. Toby Knowlden, Sprecher der Jugendlichen, zeigte sich im Gespräch mit WERNEplus sehr zufrieden: „Wir sind große Schritte voran gekommen. Die Zusammenarbeit mit dem Baggerfahrer klappt super. Der letzte Regen war zum Formen der Rampen perfekt.“

Die Pump-Track-Anlage sei fertig modelliert, für die mittlere Jumpline fehlten noch ein paar Prozent. An eine Inbetriebnahme der Anlage sei in diesem Jahr – wie eigentlich geplant – nicht mehr zu denken. „Es muss jetzt alles gut durchtrocknen, bestimmte Flächen werden wir auch mit Planen abdecken, um sie vor Regen und Ausspülung zu schützen. im Frühjahr ist dann alles fertig“, betonte Knowlden.

Der Bike-Park nimmt immer mehr Gestalt an. Im Frühjahr 2024 soll sich hier eine BMX- und Mountainbike-Szene ansiedeln.

„Die Jugendlichen haben sich im Vorfeld beraten lassen, konnten dem Baggerfahrer nun klare Anweisungen geben und zwischendurch weiter diskutieren“, meinte Jürgen Hune, Vorstandsmitglied im RSC Werne. Der Radsportclub begleitet das Projekt mit.

Nach gesicherten Informationen von WERNEplus hatte es im Verlauf der Planungen und Arbeiten zwischen Jugendamt und den jungen Radsportbegeisterten auch mal etwas „geruckelt“. Darauf angesprochen erwies sich Toby Knowlden als absoluter Medienprofi: „Ja, es gab mal eine Kommunikationslücke. Das ist aber Vergangenheit. Wir blicken nach vorne und freuen uns auf einen Bike-Park für Alle.“

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