Sonntag, April 5, 2026

An(ge)dacht: Auf welche Quellen kann ich mich verlassen?

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Werne. Auf welche Quellen kann ich mich verlassen? Diese Frage stellte mir ein junger Mann, als ich ihm mitteilte, dass die Quelle, die er für seine Meinung aufzeigte, aus meiner Sicht hierfür nicht ausgewogen erschien.

Es wird immer schwerer glaubwürdige Quellen zu finden. Durch die heutigen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz können Bilder und Stimmen so verfälscht angewendet werden, dass die frühere Glaubwürdigkeit von Beweisfotos und Audioaufnahmen nicht mehr gewährleistet werden kann. Was hilft uns in dieser Zeit, auf der Suche nach verlässlichen Informationen?

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Als Nachfolger Jesu möchte ich gerne auf seine Reden zu sprechen kommen, in denen er auch Ereignisse der Zukunft treffsicher beschrieben hat. In Lukas 21,20 finden wir folgenden interessanten Hinweis: „Das sollt ihr wissen: Wenn ihr seht, dass Jerusalem von feindlichen Heeren umzingelt ist, steht seine Zerstörung unmittelbar bevor.“ Am 14. April 70 n. Chr. geschieht es dann. Während des Passahfests belagern römische Legionen Jerusalem und warten darauf, dass ihr Feldherr Titus den Befehl zum Angriff gibt. Durch die Aussage Jesu, befanden sich keine Christen mehr in der jüdischen Stadt. Sie wussten, dass die Stadt völlig zerstört werden wird.

Jesus spricht aber auch über anderes, was sehr stark an die jetzige Zeit erinnert. Er hat auch hier für Menschen, die seinen Worten vertrauen eine Botschaft des Trostes: In Lukas 21,28 heißt es: “Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“ Aus diesem Grund sollten Christen auch in diesen schweren Zeiten Trost spenden und aufzeigen, dass es einen Ausweg aus diesen gefährlichen Tagen gibt.

Können Sie diesen Worten vertrauen? Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit Jesu Botschaft auseinander zu setzen. Ich wünsche Ihnen diese Hoffnung und dieses Vertrauen in diese sichere Quelle, der weltweit viele Menschen vertrauen, trotz Leiden und Verfolgung.

Ein gesegnetes Wochenende wünscht

Frank Ulrich

Christliche Gemeinde Werne

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