Neuer Stützpunkt der Post: „Betriebsabläufe optimiert“

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Werne. Bereits seit dem 2. August 2023 verteilen die Deutsche Post und DHL Briefe und Pakete vom neuen Zustellstützpunkt im Gewerbegebiet Wahrbrink (Feldmark 46) aus. Die Mitarbeitenden finden am 6.000 qm² großen Grundstück, davon 1.300 qm² Gebäudefläche, beste Bedingungen vor.

„Die Betriebsabläufe wurden optimiert“, erklärt Post-Sprecher Rainer Erzner im Pressegespräch am Mittwoch (25.10.2023) vor Ort. 42 Zusteller/innen arbeiten hier im Verbund, denn neben Werne wird auch Nordkirchen versorgt – mit 100.000 Briefen und 10.000 Paketen wöchentlich in beiden Kommunen zusammen. Dazu wurden die bisherigen Standorte in Ascheberg und eben an der Alten Münsterstraße in Werne aufgegeben und im Gewerbegebiet zusammengeführt.

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„Die Kolleginnen und Kollegen sind richtig glücklich. Wir wachsen zu einem Team zusammen“, freuen sich Standortleiterin Angela Leo und Teamleiter Patrick Unger. Die 17 Fahrzeuge können an Rampen im Trockenen beladen werden, innen sind großzügige Sortierbereiche entstanden.

1.300 qm² Gebäudefläche sind an der Feldmark 26 im Gewerbegebiet Wahrbrink in Werne entstanden.

In Werne seien nur noch zehn Kollegen mit dem Rad unterwegs, zusätzlich komme hier noch der DHL-Bote. Das soll bald der Vergangenheit angehören. Denn die reinen Fahrradbezirke sollen im Laufe des nächsten Jahres reduziert und schließlich eingestellt werden. „Brief- und Paketzustellung erfolgen dann im Verbund. Das ist ökologisch und ökonomisch sinnvoller“, berichtet Rainer Erzner.

Das neue Gebäude ist klimaneutral, unter anderem durch eine Photovoltaikanlage und Wärmepumpen, so Sprecher Rainer Erzner abschließend. Zusätzlich werden Zug um Zug Elektroautos in der Zustellung eingesetzt, so dass in Zukunft die Brief- und Paketzustellung in Werne klimaneutral erfolgen wird. Die Ladeinfrastruktur wurde direkt mit dem Neubau errichtet.

Der neue Zustellstützpunkt ist auf Wachstum ausgerichtet. „Wir suchen weiterhin neue Kolleginnen und Kollegen“, sagt Angela Leo.

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