Donnerstag, April 23, 2026

Drei Einsätze in einer Stunde – aber: Orkantief richtet wenig Schäden an

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Werne. Der Löschzug 1 Stadtmitte wurde am Donnerstag (02.11.2023) um 15.18 Uhr zum ersten sturmbedingten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Nachdem das Orkantief Ciaranin bis in den Nachmittag hinein die Stadt Werne weitesgehend verschont hatte, änderte sich dies am Nachmittag.

Der Löschzug 1 wurde in die Straße Halohweg in Werne gerufen, da dort ein Baum quer auf der Straße liegen sollte und dabei eine Telefonleitung abgerissen hatte. Die gemeldete Lage bestätigte sich. Der Baum wurde mit einer Kettensäge beseitigt und die Straße im Anschluss mit Schaufel und Besen gereinigt.

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Der Löschzug Stockum wurde nur zwei Minuten nach dem der Innenstadtzug zu seinem ersten Einsatz alarmiert. Der Einsatzleiter erkundete mit dem Anrufer die vorgefundene Lage und identifizierte mehrere Totholzäste in einer Birke, die durch die Sturmböen auf die Straße zu fallen drohte. Es wurde zur Beseitigung der Gefahr die in der Innenstadt stationierte Drehleiter nachgefordert.

Die um 15.55 Uhr eintreffende Drehleiter wurde auf der Graf-von-Westerholt-Straße in Stellung gebracht. Ein Feuerwehrmann bestieg mit Schnittschutz und Kettensäge ausgetattet den Korb. Gerade als der erste Schnitt in circa sieben Meter Höhe vollendet war, wurde um 16.07 Uhr die Drehleiter zu einer dringenden Tragehilfe in die Pater-Delp-Straße in Werne beordert.

Die Stockumer Kameraden sicherten die Einsatzstelle mit Flatterband ab und halfen der Drehleiterbesatzung, das Fahrzeug schnell startklar für die Fahrt nach Werne zu machen. Es wurde abgestimmt, dass nach der Menschenrettung die losen Äste entfernt werden würden.

Die Drehleiterschleife des Löschzug 1 Stadtmitte sowie das Hilfeleistungslöschfahrzeug (kurz HLF) und der Einsatzleitwagen (kurz ELW), die sich gerade auf der Rückfahrt von der Einsatzstelle am Halohweg befanden, wurden um 16.07 Uhr zur Tragehilfe für den Rettungsdienst in die Pater-Delp-Straße alarmiert.

Da das Treppenhaus für eine schonende Rettung zu steil bzw. eng war, sollte eine Person schonend über die Drehleiter aus der 1. Etage transportiert werden. Um 16.57 Uhr wurde die Patientin an den Rettungsdienst übergeben.

Anschließend eilte man erneut nach Stockum, um sich dort weiter um die abgesicherte Gefahrenstelle in der Graf-von-Westerholt-Straße zu kümmern. Dafür wurde wieder die Drehleiter in Stellung gebracht, und ein Kamerad bestieg mit der Kettensäge den Korb. Parallel wurde der Gefahrenbereich bzw. die Straße abgesperrt und durch die Flutlichtstrahler ausgeleuchtet. Binnen 15 Minuten konnten alle losen bzw. morschen Äste mit der Kettensäge entfernt werden.

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