Zehnter Sieg in Serie: SV Stockum weiter nicht zu stoppen

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Stockum. Der SV Stockum feierte den zehnten Sieg in Serie und ist nun Spitzenreiter, da die Partie des SSV Hamm beim TSC Hamm II abgesetzt und auf den 10. Dezember verschoben wurde.

Kreisliga B1 (UN/HAM): SV Stockum – TuS Lohauserholz II 5:3 (3:2)

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Serkan Yilmaz ließ die Platzherren früh jubeln (10.), doch Lohauserholz dreht die Partie schnell (12./25.). Muhammet Harsit hatte die passende Antwort parat – 2:2 (27.)

„Wir standen zu weit weg von den Gegenspielern, haben die Grundordnung verloren und standen hinten zu offen“, haderte Coach Leonardo Amoresano mit dem Leichtsinn seiner Truppe. Ein wenig Überheblichkeit hatte er auch bei seinen Spielern ausgemacht: „Das kann gegen so eine Mannschaft wie Lohauserholz auch mal schnell in die Hose gehen.“

Dank Dominik Herrmann blieb die Hose sauber, denn mit dem Halbzeitpfiff markierte der Angreifer den dritten Stockumer Treffer (45.) und in der 80. Minute mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze das vorentscheidende 4:2.

Die Gäste riskierten alles, trafen erst die Querlatte, dann aber doch ins Tor. Der Schiedsrichter pfiff erst gar nicht. Erst SVS-Torwart Andi Betke räumte den dritten Gegentreffer ehrlich ein, nachdem Mitspieler die Partie mit Abstoß fortsetzen wollten.

Dominik Herrmann (rechts) erzielte wieder einmal wichtige Tore für den SV Stockum und war maßgeblich am zehnten Sieg in Folge beteiligt. Foto: Timo Wagner

Dieses faires Verhalten des Schlussmannes wurde belohnt, denn Seyfullah Önelge staubte im direkten Gegenzug zum 5:3 ab. Necati Bacak hatte zuvor den Pfosten anvisiert. Von dort sprang der Ball direkt vor die Füße Önelges. Danach pfiff der Unparteiische die Begegnung ab.

Diskussionen gab es um den Zustand des Rasenplatzes in Stockum. „Das ist wie Schlittschuhlaufen“, haderte Stürmer Necati Bacak und hatte da wohl die meisten Mitspieler auf seiner Seite. Trainer Leonardo Amoresano zeigte Verständnis, erklärte aber die Entscheidung, nicht wie geplant auf Kunstrasen im Sportzentrum Dahl zu spielen: „Dann kommen einige Zuschauer aus Stockum nicht zum Spiel. Außerdem haben wir hier unseren Catering-Stand, und wir wollten unseren Heimvorteil ausspielen, da Lohauserholz nur auf Kunstrasen trainiert.“

Am kommenden Sonntag gastiert der SV Stockum beim VfK Nordbögge (13.). Anstoß ist dann um 15 Uhr – auf Kunstrasen.

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