Wandern in Werne – eine runde Sache

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Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes eine runde Sache: die neun neuen Wanderwege, die die Stadt jetzt gemeinsam mit dem Werner Wanderclub vorstellte.

Werne verfügt über zahlreiche naturnahe und auch von Auswärtigen gut frequentierte Wanderwege – sei es an der Lippe, im Stadtwald oder auch rund um den Schacht 7 in Langern. „Die Wanderwege verliefen früher in der Regel von Ost nach West und umgekehrt“, berichtete Bernhard Wesselmann vom Wanderclub, „allerdings musste man die Wege hin- und zurücklaufen“. So kam im Verein die Idee zu für die Öffentlichkeit nutzbaren Rundwanderwegen auf; eine Idee, mit der die Wanderfreunde bei der Stadt offene Türen einrannten. Die wesentliche Arbeit übernahm Gisbert Bensch vom Tiefbauamt. „Gisbert Bensch hat unter anderem die Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt und viel wichtige Vorarbeit geleistet. Dafür können wir ihm gar nicht genug danken“, sagte Bernhard Wesselmann. Darüber hinaus wird Gisbert Bensch ehrenamtlich die Wanderwege in der nächsten Zeit beschildern. Ein „W“ für Werne und die Nummer des Wanderweges werden die Wege für Wanderfreunde kenntlich machen; die Markierungen sollen bis Ende Juni angebracht sein.

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Start und Ziel der Wanderwege sind Wanderparkplätze, wie es sie beispielsweise in Stockum und an der Varnhöveler Straße in Höhe des Hofes Jücker gibt. An diesen Parkplätzen werden – mit finanzieller Unterstützung durch den Wanderclub – Hinweistafeln die jeweiligen Wanderwege erläutern. „Wenn alle Wanderwege ausgezeichnet sind, wird entsprechendes Kartenmaterial erhältlich sein“, kündigte Bernhard Wesselmann an.

Mit im Boot ist der Sauerländische Gebirgsverein (SGV), der unter anderem die Wanderwege regelmäßig prüfen wird.

„Das darf man durchaus einen Quantensprung nennen“, sagte Bürgermeister Lothar Christ beim Ortstermin am Parkplatz Varnhöveler Straße. Der Verwaltungschef dankte allen Beteiligten für „erstklassig strukturierte und nachhaltig gepflegte Wanderwege“. Die Initiative des Wanderclubs trage dazu bei, Werne als Tourismus-Region weiter zu stärken.

Allein der Parkplatz an der Varnhöveler Straße ist Start und Ziel von vier unterschiedlich langen Wanderwegen. „Die Wege sind so ausgelegt, dass sie kombiniert werden können. So sind Wanderungen von 30 Minuten bis zu drei Stunden möglich“, erläutert Bernhard Wesselmann.

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