Dienstag, März 10, 2026

Hilfe bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

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Werne. Der Kinderschutzbund Kreisverband Unna e.V. bietet nun immer donnerstags von 9 bis 14 Uhr in Kooperation mit dem Familiennetz Werne Hilfe bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche an.

Inaas Kouka-Halibi, staatlich anerkannte Kindheitspädagogin und Systemische Beraterin, ist seit Juni 2023 beim Kinderschutzbund für die Beratung von betroffenen Mädchen und Jungen sowie deren Familien bei erlebter sexualisierter Gewalt zuständig. „Aber auch Fachkräfte können sich an mich wenden, wenn sie in Bezug auf auf sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche eine Fachberatung wünschen oder Fragen zu diesem Thema haben“, sagt sie.

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Um das Angebot für die Betroffenen, Angehörigen und Fachkräfte besser erreichbar zu machen, bietet der Kinderschutzbund nun diesen Sprechtag in Werne an. „Wir sind sehr glücklich, in Kooperation mit dem Familiennetz einen Raum gefunden zu haben“, sagt Dr. Henriette Schildberg, Geschäftsführerin des Kinderschutzbund-Kreisverbandes Unna. Bettina Stilter, Leiterin des Familiennetzes, freut sich ebenfalls: „Werne gab es vorher als Kinderschutzbund-Standort nicht. Als das zur Debatte stand, haben wir sofort unsere Bereitschaft signalisiert.“

Für alle Ratsuchenden sind nun die Türen immer donnerstags im Familiennetz Werne, Am Neutor 5, geöffnet. „Sollten Sie erfahren, dass ein Kind oder Jugendlicher sexualisierte Gewalt erlebt hat oder den Verdacht einer sexuellen Kindesmisshandlung haben und Unterstützung suchen, melden Sie sich. Wir sind an die Schweigepflicht gebunden“, betont Inaas Kouka-Halibi. Sie ist unter Telefon 02303 / 15901 oder E-Mail inaas.kouka-halibi@kinderschutzbund-kreisunna.de für eine Terminvergabe erreichbar. Das Angebot ist anonym und kostenfrei.

INFO

Rund 340 Kinder und Jugendliche pro Jahr begleitet der Kinderschutzbund im gesamten Kreis Unna bei allen Fragen rund um den Kinderschutz (körperliche, sexualisierte, psychische Gewalt und Vernachlässigung). Ungefähr die Hälfte der Betreuten haben sexualisierte Gewalt erlebt.

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