Freilichtbühne Werne präsentiert drei Krimi-Abende im November

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Werne. Im März sah es noch so aus, als ob in diesem Jahr keine Veranstaltung in der Freilichtbühne Werne stattfinden könnte. Doch das StraßenKUNST-Festival im Bühnenrund war ein voller Erfolg. Und am letzten Wochenende verkündete der Förderkreis der Freilichtbühne Werne, dass der jährliche Adventsmarkt unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung stattfinden wird. Nun ein weiteres Highlight: „Wir freuen uns total, dass wir in der Lage sind, doch noch ein Stück in diesem Jahr auf die Beine stellen zu können“, verkündet der 1. Vorsitzende Christoph Bergmann.

„Es handelt sich um den Krimi ‚Und dann gab’s keines mehr‘ von Agatha Christie“, ergänzt Regisseur Marius Przybilla, der das Stück gemeinsam mit Holger Schulte inszeniert, „Dass wir dieses Stück spielen können, liegt daran, dass wir hierfür nur zehn Mitspieler benötigten und wir keine Rollen streichen oder den Inhalt kürzen mussten.“ Die Freude intern über das Stück war riesig, als klar wurde, dass einige doch auf der Bühne stehen werden, berichtet Holger Schulte. „Wir präsentieren das Stück als einen Krimi-Abend draußen im Bühnenrund im November. Dies wird natürlich eine ganz besondere Stimmung werden, sowohl für unsere Schauspieler als auch für das Publikum“, ist sich die Geschäftsführerin Karin Zurstraßen sicher.

Die Premiere ist für Freitag, 13. November, ab 19.30 Uhr geplant. Weitere Termine sind der 14. und 17. November. Um die Corona-Schutzverordnung einhalten zu können, wird pro Veranstaltung nur ein bestimmtes Kartenkontingent angeboten und die interessierten Zuschauer werden gebeten, diese im Vornhinein bereits online zu kaufen.

Das Stück handelt von zehn Unbekannten, die auf eine abgelegene Insel eingeladen werden. Alles, was die Gäste gemeinsam haben, ist eine verruchte Vergangenheit, die niemand preisgeben will, und ein Geheimnis, das ihr Schicksal besiegeln wird. Als das Wetter umschlägt und die Gruppe vom Festland abgeschnitten ist, wird einer nach dem anderen entsprechend der Zeilen eines unheilvollen Kinderverses brutal ermordet. Nach dem ersten Todesfall am Abend glaubt noch keiner daran, dass weitere Opfer folgen werden. Als aber die zweite Person stirbt, kommen Zweifel auf, ob es sich hier um einen Zufall handelt. Nachdem alle gemeinsam die Insel durchkämmt haben, stellen sie fest: Außer ihnen befindet sich keine weitere Person auf der Insel. Der Mörder muss also unter den noch verbliebenen acht Personen sein.

Tickets und weitere Informationen sind unter der extra eingerichteten Homepage www.soldier-island.de zu finden.

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