Werne. Jannis und Maryam Reher starteten am vergangenen Wochenende bei der TBW Trophy in Karlsruhe. Einen Marathon an Turnieren galt es für das Werner Tanzpaar zu absolvieren.
Ursprünglich waren Starts in Glinde bei Hamburg geplant, aber warum sich mit zwei Turnieren zufrieden geben, wenn man auch vier Turniere tanzen kann? Der Samstag begann direkt mit dem absoluten Highlight im Lateinturnier für die jungen Tänzer. Die Konkurrenz schien übermäßig stark zu sein, dass Maryam und Jannis Reher mit dem Erreichen des Finales nur leise wenigstens auf den fünften Platz hofften, doch das Wertungsgericht kürte das Paar zum klaren Sieger des Turniers.
Da unmittelbar nach der Siegerehrung des Lateinturnieres sofort das Standardturnier begann, mussten Maryam und Jannis Reher in Frack und Standardkleid die Urkunden entgegennehmen und boten so ein etwas ungewöhnliches Bild gegen das Lateinoutfit ihrer Tänzerkollegen.
In der Standardsektion wehte ebenfalls ein starker Konkurrenzwind. Das Paar aus Werne erreichte auch hier souverän das Finale und setzte sich gegen weitere drei Paare durch. Am Ende wurde es ein absolut verdienter Bronzeplatz.
Wund gescheuerte Füße hinderten die jungen Tänzer am Sonntagvormittag nicht daran, erneut in der Standardsektion an den Start zu gehen, auch wenn der stark beanspruchte Bewegungsapparat doch etwas länger brauchte, um wieder zuverlässig zu funktionieren. Mit weichen und weiten Bewegungen erreichten Rehers auch diesmal klar das Finale. Diesmal war ihnen das Wertungsglück nicht ganz so hold. Ein fünfter Platz war zwar ein ansehnliches Ergebnis, aber eine einzige Einzelwertung eines Wertungsrichters hätte das Ergebnis so stark verändert, dass es kein fünfter sondern ein dritter Platz geworden wäre.
Am Nachmittag folgte das letzte Turnier des Wochenendes in der Lateinsektion. Die Leistungsdichte hatte im Vergleich zum Vortag noch mal zugenommen. Die Rehers konnten sich zwar klar für das Finale qualifizieren, mussten sich dort aber mit einem siebten Rang zufrieden geben. Angesichts der Erfolge vom Vortag konnten die jungen Tänzer diese Platzierung aber gut verkraften.






















