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Werne. Der Hegering Werne informiert die Öffentlichkeit in einer Pressemitteilung über die jüngsten Fälle von Hasenpest, die nun auch immer näher an den Kreis Unna rückt.

Diese hochansteckende Krankheit, medizinisch als Tularämie bekannt, stelle eine ernsthafte Gefahr für Nagetiere, Hunde und auch für den Menschen dar, heißt es in dem Schreiben.

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In Krefeld wurden mindestens drei Fälle der Hasenpest bei toten Hasen bestätigt. Im Kreis Unna gab es bisher nur Verdachtsfälle, doch in den vergangenen Jahren wurde die Hasenpest auch in Werne immer wieder nachgewiesen. Der Hegering Werne mahnt deshalb zur Vorsicht.

Hegeringsleiter Matthias Möllenhoff appelliert zudem eindringlich an die Hundebesitzer: „Wir bitten Sie, in diesen Zeiten Ihre Hunde möglichst anzuleinen, um das Risiko einer Übertragung der Hasenpest zu minimieren. Es geht um die Gesundheit unserer Gemeinschaft und unserer Tiere.“

Meldepflicht und Übertragungsrisiken

Die Hasenpest ist eine meldepflichtige Tierkrankheit, die bei engem Kontakt auf Menschen übertragbar ist und ohne Behandlung lebensbedrohlich werden kann. Hunde, die eine hohe natürliche Resistenz gegen den Erreger aufweisen, können Träger der Bakterien sein und diese auf den Menschen übertragen.

Symptome bei Hunden sind unter anderem Fressunlust, Müdigkeit und Fieber. Hundebesitzer sollten aufmerksam sein und bei Verdacht einen Tierarzt aufsuchen. Menschen, die in Kontakt mit infizierten Tieren kommen, können grippeähnliche Symptome entwickeln, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern.

Wichtiger Hinweis bei Fund von verendeten Tieren

Bürgerinnen und Bürger, die ein krankes oder verendetes Tier entdecken, sollten umgehend das Ordnungsamt informieren.

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