Sonntag, März 15, 2026

WSC verliert Auftaktmatch gegen starke Sendener

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Werne/Senden. Die Enttäuschung war groß: Mit einer deutlichen 0:3 (0:2)-Niederlage kehrte der Werner SC aus Senden zurück. Im ersten Saisonspiel der Landesliga musste der WSC beim routiniert und clever auftretenden VfL Lehrgeld bezahlen.

Landesliga 4: VfL Senden – Werner SC 3:0 (2:0)

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Nach seinem furiosen Durchmarsch durch die Bezirksliga hatte sich der Aufsteiger bei der Rückkehr in die Landesliga einiges vorgenommen. Die erste Chance zum Führungstreffer vergab WSC-Stürmer Jannik Prinz nach knapp einer halben Stunde, als er in einer Eins-gegen-Eins-Situation am Sendener Torhüter Marvin Kemmann scheiterte. Ein paar Minuten später waren die Gastgeber erfolgreich, als Aljoscha Kottenstede den Ball im Nachsetzen über die Torlinie köpfte (33. Minute).

Die läuferisch und kämpferisch überlegenen Sendener legten sechs Minuten später zum 2:0 nach. Einen Pass von der Grundlinie in den Rücken der WSC-Abwehr verwandelte Lukas Morzonek. „Nach dem 1:0 haben wir uns zu wenig getraut“, kritisierte WSC-Coach Sven Pahnreck. „Was wir uns vorwerfen lassen müssen ist, dass wir nicht in die Zweikämpfe gekommen sind. Wir haben das körperliche Spiel des Gegners nicht richtig angenommen.“

Nach der Pause kamen die Gäste aus Werne besser ins Spiel und hätten durch Robin Przybilla fast den Anschlusstreffer erzielt, doch dessen Kopfball ging knapp am Tor der Sendener vorbei. Stattdessen fiel das 3:0 (59. Minute) und damit die Entscheidung. Mit Chris Thannheiser, Yannick Lachowicz, Jason Jäger und Zoran Martinovic fehlten zwar wichtige Stammkräfte, aber das wollte Pahnreck nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. Zudem musste Alper Kücük nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden (33.).

Robin Przybilla scheiterte mit einem Kopfball nur knapp. Archivfoto: MSW
Robin Przybilla scheiterte mit einem Kopfball nur knapp. Archivfoto: MSW

„Wir waren zu passiv, die Abstände zwischen den Ketten waren zu groß. Das war ein gebrauchter Tag für uns.“ Bei vier klaren Torchancen hätten wir das Spiel enger gestalten müssen, so der WSC-Trainer. „Da müssen wir deutlich effizienter werden.“ Das soll im nächsten Spiel am Sonntag, 18. August, zuhause gegen Vorwärts Wettringen umgesetzt werden. Anstoß ist um 15 Uhr im Lindert.  WSC: Pollak – Holtmann, Stöver, Nattler, Happe (ab 46. Drews), Barakat Omar (ab 33. Kücük), Becker, Warnecke (ab 65. Fischer), Przybilla (ab 71. Calikbasi), Stanojevic, Prinz (ab 81. Drücker)

Tore: 1:0 Kottenstede (33.), 2:0 Morzonek (39.), 3:0 Althaus (59.)

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