Donnerstag, März 5, 2026

Vorbereitungen für die Bundestagswahl haben auch in Werne begonnen

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Werne. Obwohl Kanzler Olaf Scholz die Vertrauensfrage im Bundestag noch nicht gestellt hat, laufen landesweit bereits die Vorbereitungen für vorgezogene Wahlen – auch im Stadthaus in Werne.

Am 23. Februar 2025 soll in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt werden. Für das Wahlteam der Stadt sind die Vorbereitungen und die Durchführung von Wahlen ein erheblicher organisatorischer Aufwand, ganz besonders dann, wenn eine vorgezogene Wahl ansteht.

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Insgesamt werden in Werne für die voraussichtlich 22 Wahllokale 256 Menschen gesucht, die bei der Durchführung der Wahl helfen. Das erste Anschreiben an bereits bekannte Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ist bereits verschickt. „Wir unterstellen einfach mal, dass der genannte Termin auch der für die Durchführung der Wahl wird“, so Sven Henning, Leiter des Wahlamts in Werne.

Der Grund, dass bereits eine erste Kontaktaufnahme in Werne erfolgt ist, liegt auf der Hand. „Man muss möglichst frühzeitig fragen, denn wenn uns eine Person beispielsweise mitteilt, dann drei Wochen im Urlaub zu sein, ist es egal, ob der Wahltermin vielleicht zwei Wochen später ist, denn dann wissen wir, dass wir Ersatz brauchen“, sagt Henning, der nun erst einmal die Rückläufer der ersten Anfrage erwartet, bevor möglicherweise öffentliche Aufrufe gestartet werden.

Jugendliche im Wahlbüro

Ehrenamtlich tätige Wahlhelfende erhalten für den Einsatz eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro. In den vergangenen Jahren haben immer wieder auch junge Wahlberechtigte mitgeholfen. „Manchmal rutschen die über politisches Eigeninteresse oder durch Eltern und Bekannte, die schon mal geholfen haben, da rein. Wir freuen uns, wenn das auch dieses Mal der Fall ist“, sagt der Wahlbüroleiter.

Die Stadt ist insbesondere für die Bereitstellung der Wahlräume, die Einberufung der ehrenamtlichen Helfenden, den Aufbau und die Führung des Wählerverzeichnisses, die Benachrichtigung der Wahlberechtigten, die Durchführung der Briefwahl sowie die Ermittlung und Weitergabe der Wahlergebnisse verantwortlich. Die Verantwortlichen der Wahllokale, die der Stadt zur Verfügung stehen müssten, sind ebenfalls bereits kontaktiert worden.

Sven Henning, Leiter des Wahlamts in Werne, bereitet sich mit seinem Team auf die vorgezeogene Wahl vor. Archiv-Foto: Heinkel-Brüggemann

Henning ist sicher, dass die Neuwahl auch nicht an einem Papiermangel scheitern wird, vor dem Bundeswahlleiterin Ruth Brand gewarnt hatte: „Ich bin sicher, dass wir genügend Stimmzettel haben werden.“ Henning rechnet zudem damit, dass es wieder gelingen wird, genügend Helfende für die Durchführung zu finden.

Durch die vorgezogene Wahl wird es allerdings Änderungen im Bereich der Briefwahl geben, die auch in der Lippestadt in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden ist. „Der Zeitraum für diese Wahl wird kürzer ausfallen als üblich, daher werden wir genügend Personal einplanen, um einem Ansturm auf die Briefwahl gerecht werden zu können“, kündigt der Leiter des Wahlamts an.   

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