Samstag, April 25, 2026

AFG macht sich auf zum „Old Kentucky Home“

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Werne. Zuletzt machten sich die Lehrerinnen Heike Armbrust und Birgit Berendes auf den Weg nach Kentucky, begleitet von 17 Schülerinnen und Schülern, die am German American Partnership Program (GAPP) teilnehmen, das vom Pädagogischen Austauschdienst gefördert wird.

Neu an Bord in Kentucky ist die Owensboro Catholic High School, die sowohl eine wertvolle Erweiterung des Programms und eine Bereicherung für das AFG ist als auch den Fortbestand des interkulturellen Austauschprogramms der Schule sichert.

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Vor Ort tauchten die Teenager gänzlich in das Alltagsleben ihrer amerikanischen Gastfamilien ein und bekamen durch die diversen Aktivitäten einen tieferen Einblick in all das, was Kentucky ausmacht. Auf der einen Seite besuchten sie Schule und Unterricht, auf der anderen Seite erlebten sie interaktiv die Welt des Bluegrass & Country, schauten hinter die Kulissen eines berühmten Barbecue Restaurants oder kochten selbst ein Kentucky Style Lunch.

Ein Hauch von Politik und Geschichte wehte den Teilnehmenden um die Nase, als sie in der zweiten Austauschwoche das Kapitol in Kentuckys Hauptstadt Frankfort besuchten. Ein besonderes Highlight wurde ihnen in Owensboro geboten, durften sie doch mit den Sheriffs im Polizeiwagen mitfahren. Etliche Schülerinnen und Schüler besuchten in der zweiten Hälfte des Austausches ein Football Game, andere konnten sich auf einer Farm im Horse Riding versuchen und sich anschließend am Lagerfeuer erholen, während wieder andere einer Thanksgiving Parade zuschauten.

Eine Schülerin hatte die Gelegenheit, an einem Church Camp teilzunehmen, was sich wider Erwarten als ein bereicherndes Ereignis erwies. Viele Jugendliche besuchten sonntags mit ihren Familien Gottesdienste in verschiedenen Freikirchen und sogar die sogenannten BibleStudies.

Der „overnight field trip“ führte die Gruppe zunächst nach Lexington, wo sie Keeneland besichtigte, das für Pferderennen, Pferdezucht und für Auktionen berühmt ist. Weiter ging es dann unter sachkundiger Führung eines Professors der University of Kentucky zum Berea College. 

Nach der Übernachtung in Lexington führte sie die Fahrt am nächsten Morgen in Kentuckys Hauptstadt Frankfort, wo die Gruppe an einer interessanten Führung durch das Kapitol teilnahm. Anschließend führte der Weg weiter zur Buffalo Trace Destillerie, schließlich ist die Herstellung von Bourbon ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des Staates Kentucky. Bei der Verkostung am Ende der Besichtigung gab es für die Schülerinnen und Schüler allerdings nur Rootbeer zu probieren. Nach Beendigung des Ausfluges wurden alle Schülerinnen und Schüler wieder an die Gastgeber übergeben, um die anschließende Thanksgiving Break individuell in ihren amerikanischen Familien zu verbringen.

Begeisterung und Interesse liegen auf einem so hohen Niveau, dass bereits mehrere Schülerinnen und Schüler die Fühler nach der Möglichkeit eines High School Jahres in Kentucky ausgestreckt haben. Die Umsetzung ist in greifbarer Nähe und wenn am Ende der Austauschbegegnung auch so einige Tränen flossen, so reist doch eine Gewissheit mit nach Hause: Kentucky, we‘ll be back!

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