Taxibus bringt Kinder aus Randgebieten zur Haltestelle für Stockumer Schulbus

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Werne. In der Schul- und Sportausschusssitzung vom 4. Juni 2024 ist beschlossen worden, dass die Taxibeförderung für Schülerinnen und Schüler aus den Außenbereichen, die nicht oder nicht
ausreichend an den ÖPNV angeschlossen sind, ab dem Schuljahr 2025/2026 eingestellt wird – diese Konsolidierungsmaßnahme war nicht unumstritten. Doch in der jüngsten Sitzung des Gremiums gab es gute Nachrichten für die betroffenen Kinder.

Die Gespräche mit der VKU hätten dazu geführt, dass die ÖPNV-Situation für die Schüler und
Schülerinnen der Kardinal-von-Galen-Schule zum nächsten Schuljahr verbessert werden kann, berichtete Schulamtsleiterin Kathrin Kötter.

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Die Haltestellen in Wessel (Wesseler Riege, Alte Schule und Nordbecker Weg) werden zukünftig an Schultagen von einem Taxibus angefahren. Dieser bringt die Kinder zur Haltestelle Ahlener Weg. Von der Haltestelle Ahlener Weg fährt die Linie 626 weiter zur Haltestelle Kardinal-von-Galen-Schule. Außerdem konnte das Schulamt der Stadt Werne erreichen, dass zukünftig auch morgens alle Haltestellen von der Linie 626 angefahren werden, die auch nach Schulschluss im Fahrplan aufgeführt sind.

„Fahrplanzeiten von städteübergreifenden Buslinien, wie die der Buslinie R14 (Werne-Bockum-Hövel-Hamm), können nicht verändert werden, da die Buslinien städteübergreifend an andere ÖPNV-Angebote angebunden sind, heißt es in der Verwaltungsvorlage weiter.

Zum Schuljahr 2025/2026 erhalten alle betroffenen Schüler/innen ein ÖPNV-Ticket und ggf. eine Wegstreckenentschädigung zur nächstgelegenen Bushaltestelle, sofern sich ein Anspruch auf eine zusätzliche Wegstreckenentschädigung gemäß der Schülerfahrkostenverordnung NRW ergibt.

Ärger über Schulbus in Stockum

Dr. Eberhard Stroben (Bündnis 90/Die Grünen) merkte an, dass nach Hinweisen aus der Elternschaft der Schulbus in Stockum zuletzt nicht regelmäßig fuhr bzw. ausfiel. „Wenn die Kinder dann die Eltern anrufen müssen und deshalb verspätet zur Schule kommen, ist das ärgerlich“, meinte der Ratsherr. Kathrin Kötter reagierte prompt: „Das Problem ist bekannt.“ Sie versicherte: „Wir sind in Gesprächen mit dem Verkehrsunternehmen, um die Sache zu klären.“

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