Spurwechsel an der Kamener Straße bringt erste Erfolge

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Werne. Seit genau einer Woche fließt der Verkehr über die B233 in Richtung Bergkamen über die neu gestaltete Verkehrsführung an der Kreuzung Südring. Wie berichtet, ist hier die Spur für Busse und Baufahrzeuge auf den linken Fahrstreifen verlegt worden, während der restliche Verkehr über den rechten Fahrstreifen geleitet wird. Im Gegensatz zur vorherigen Lösung wird diese Regelung von den Verkehrsteilnehmern angenommen.

„Unser Eindruck ist, dass es durch diese Änderung deutlich besser läuft. Wir haben in der ganzen Woche keine Beschwerde zu hören bekommen“, erläutert Straßen-NRW-Sprecherin Nadia Leihs auf Nachfrage. Innerhalb der einen Woche hätten sich die Verkehrsteilnehmenden an die Ängerung gewöhnt und wahrgenommen, dass durch die Veränderung der Spurnutzungen an der Kamener Straße der Verkehr deutlich flüssiger laufe.

Seit der Einrichtung der Ampel Ende November waren zahlreiche Verkehrsteilnehmer*innen mit der Neureglung überfordert gewesen und blieben auf der separaten Führung rechts und damit in der eigentlichen Busspur, was im Kreuzungsbereich teils zu ungewollten Beinahe-Begegnungen führte. „Die jetzige Lösung hat den gewünschten Erfolg, denn es kommt nicht mehr zu gefährlichen Situationen“, sagt die Sprecherin der Regionalniederlassung Ruhr. Nach nur einer Woche ist die auf der Straße angebrachte Kennzeichnung der neuen Busspur aktuell nur noch in Ansätzen zu lesen. Leihs kündigte an, den zuständigen Kollegen darauf aufmerksam zu machen, damit hier Nachbesserungen durchgeführt werden.

Vor einer guten Woche ist auf der anderen Seite, auf der die Autos aus Richtung Rünthe in die Lippestadt fahren, bereits die Grünphase an der Ampel in Richtung Stadtmitte verlängert worden, weil sich die Fahrzeuge in der Hauptverkehrszeit teils sogar bis zurück in den Bergkamener Ortsteil hinein stauten. Derzeit werde überlegt, ob diese Phasen noch verlängert werden, dies stehe zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht fest, so Leihs. Sicher ist jedoch, dass es weiterhin Staus geben wird, denn immerhin rollen der Statistik nach 23.000 Fahrzeuge an einem Tag über die Lippebrücke, daran wird auch eine andere Ampelphase nichts ändern.  

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