Sonntag, Mai 3, 2026

FDP legt Wahlprogramm vor – Werne soll „Mitmach-Stadt“ werden

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Werne. Unter dem Motto „Machen wir Werne zur Mitmach-Stadt“ haben die örtlichen Liberalen und ihr Bürgermeisterkandidat Christoph Dammermann ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 14. September 2025 vorgelegt. Es ist im Internet unter fdp-werne.de/wahlprogramm abrufbar, teilen die Liberalen mit.

Erste Einblicke in das Programm gab es demnach schon beim traditionellen Jahresempfang, mit dem die FDP in den Kommunalwahlkampf startete. Begleitet wurde der Empfang von einem hochkarätigen Gastredner: Kai Abruszat, Bürgermeister von Stemwede und FDP-Mitglied, schilderte in seiner Rede die Bedeutung liberaler Kommunalpolitik.

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Bürgermeister-Kandidat Christoph Dammermann nutzte die Gelegenheit, um den zahlreichen Gästen die Grundpfeiler des Wahlprogramms vorzustellen. Im Fokus standen demnach vier Bereiche, in denen Dammermann und die Liberalen Werne voranbringen wollen:

– „Werne als Mitmach-Stadt: Ziel ist es, die Bürger noch stärker zum Mitmachen anzuregen, und die Stadt zu einem Ort zu machen, an dem Engagement, Eigenverantwortung und Ideen willkommen sind.“

– „Werne als Bildungs-Stadt: Die FDP Werne setzt auf beste Bildung in allen Stufen von der Kita über alle Schulen bis zur Weiterbildung, und eine stärkere Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und der lokalen Wirtschaft.“

– „Werne als Digital-Stadt: Die Forderung nach einer umfassenden Digitalisierung der Verwaltung und Infrastruktur soll Bürgern Zeit sparen und die Stadt effizienter, moderner und zukunftsfähig machen.“

– „Werne als Wohn- und Wohlfühlstadt: Mit gezielten Maßnahmen zum Abbau komplizierter Bauvorschriften soll es attraktiver werden, Wohnraum zu schaffen. Mit guten Freizeit- und Kulturangeboten soll Werne ein attraktiver Standort für alle Generationen bleiben.“

Familien, Sport, Nachhaltigkeit und Wirtschaft im Fokus

Insgesamt stellt das Wahlprogramm in 13 unterschiedlichen Bereichen die Ambitionen der Liberalen vor, Werne weiterzuentwickeln. Dazu gehören zum Beispiel auch die Kapitel „Familien-Stadt“, „Sport-Stadt“, „Nachhaltigkeits-Stadt“ und „Wirtschafts-Willkommens-Stadt“.

In seiner Rede berichtete Kai Abruszat, Stemweder Bürgermeister und Bundesvorsitzender der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker, von seiner langjährigen Erfahrung in der liberalen Kommunalpolitik. Der Gast begeisterte die Zuhörer und betonte, wie wichtig es sei, die Werte der Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung auf kommunaler Ebene zu leben. In seiner Ansprache empfahl er Christoph Dammermann, mit dem er schon seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen zusammenarbeitet, ausdrücklich als hervorragenden Kandidaten für das Bürgermeisteramt von Werne und betonte dessen Kompetenz, Visionen und Engagement.

Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende Claudia Lange zog ein Fazit der ablaufenden Wahlperiode: „In vielen Bereichen konnten wir keine Mehrheiten für eine sparsamere, gezieltere, ambitionierte Politik gewinnen. Nach der Wahl wollen wir das ändern.“

Ortsvorsitzender Artur Reichert blickt optimistisch auf den Wahlkampf und freut sich gemeinsam mit den weiteren Kandidaten auf intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

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