24.354 Euro Unterstützung vom Land für die OGS-Träger in Werne

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Werne. In Nordrhein-Westfalen und damit auch in Werne kommen künftig OGS-Helferinnen und OGS-Helfer zum Einsatz. Mit einer finanziellen Unterstützung im Umfang von rund 30 Millionen Euro startet das Land das „Helferprogramm für die Ganztags- und Betreuungsangebote“ in Corona-Zeiten, um Grund- und Förderschulen im offenen bzw. gebundenen Ganztag zu unterstützen. Die Stadt Werne hat für ihre drei Träger an den Grundschulen insgesamt 24.354 Euro bewilligt bekommen, wie Schuldezernent Alexander Ruhe am Mittwoch (6. Januar) auf Nachfrage von WERNEplus mitteilte.

Mit dem Geld kann zusätzliches Personal finanziert werden, das jenseits der pädagogischen Arbeit wichtige Aufgaben übernehmen und damit zur Entlastung des vorhandenen Personals beitragen kann. „Dabei geht es um klassisches Aufsichtspersonal oder beispielsweise Küchenhilfen“, erläutert Alexander Ruhe. Für den OGS-Träger an der Uhlandschule gibt es eine Finanzspritze in Höhe von 12.341 Euro, zur Wiehagenschule fließen 8.509 Euro und an die Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum rund 3.503 Euro.

Pro Schüler im Offenen Ganztag zahlt das Land NRW einmalig 63,70 Euro, hinzu kommt noch jeweils eine Pauschale pro Grundschule in Höhe von 375 Euro für die weiteren Angebote (OLe, Früh- und Übermittagsbetreuung). „Die Tendenz zeigt, dass das Ministerium die OGS favorisiert und bei den flexibleren Konzepten eher zurückhaltend ist“, so Ruhe weiter.

Die Eltern reagierten während der Pandemie mit einem Wechsel bei den Betreuungsangeboten: Während im Schuljahr 2019/20 noch 403 Mädchen und Jungen die OGS besuchten, waren es ein Jahr später 47 weniger, also 356. Viele setzten auf die Übermittagsbetreuung. Das lag an den geänderten Arbeitsbedingungen (Home-Office) oder auch an der womöglich höheren Ansteckungsgefahr im Offenen Ganztag, wenn die Gruppen bekanntlich gemischt werden.

Durch den Rückgang der OGS-Zahlen entgeht den Trägern ein großer Teil der Landesfinanzierung, gleichzeitig bleibt der personelle Aufwand durch die Corona-Schutzmaßnahmen aber gleich. Der verstärkte Reinigungs- und Beaufsichtigungsaufwand ist erheblich. Das stellt die Träger vor großen Herausforderungen, weiß auch der Dezernent.

Mit den OGS-Helfern solle das pädagogische Personal entlastet werden und zur konkreten Verbesserung der aktuellen Situation beitragen werden, so die Vorstellung des NRW-Schulministeriums. „Diese Förderung kann eine Hilfe für unsere OGS-Träger in Werne sein. Ob die Mehraufwendungen höher sind als diese 24.354 Euro, werden wir in Gesprächen erörtern“, so Alexander Ruhe abschließend.

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