Werne. Anfang Juli 2025 ist das neue Cross-Mentoring-Programm für Frauen in der Stadtverwaltung erfolgreich gestartet. Ziel des Programms ist es, die Chancengleichheit zu fördern, Karrierechancen für Frauen zu stärken und den Austausch über Behörden- und Verwaltungsebenen hinweg zu ermöglichen, berichtet die städtische Gleichstellungsbeauftragte Monika Eichmanns.
Initiiert wurde das Projekt von den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna. Neben der Stadt Werne sind die Städte Bergkamen, Fröndenberg, Kamen, Lünen und Unna sowie die Gemeinde Bönen beteiligt. Durchgeführt wird das Programm vom Studieninstitut Ruhr in Dortmund, das mit seiner langjährigen Erfahrung in der Fort- und Weiterbildung für den öffentlichen Dienst die organisatorische und fachliche Umsetzung übernimmt.
Mit dem Cross-Mentoring werde zugleich ein zentrales Ziel des Gleichstellungsplans der Stadt Werne umgesetzt: Mehr Frauen innerhalb der Verwaltung für Führungspositionen zu interessieren, zu qualifizieren und gezielt zu fördern, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Dem Start des Programms ging ein internes Bewerbungsverfahren voraus, an dem sich mehrere engagierte Mitarbeitende aus der Verwaltung beteiligt hatten. In Auswahlgesprächen mit der Gleichstellungsbeauftragten und der Personalabteilung wurden geeignete Kandidat/innen für das Mentoring bestimmt. Nach sorgfältiger Auswahl haben sich Kerstin Möer vom Dezernat IV.2 Bauordnung/Denkmalpflege und Carina Fahrenbach vom Dezernat V Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Frank Gründken, Dezernent Jugend, Familie und Bildung und Kathrin Kötter, Leiterin der Abteilungen Bildung, Kultur und Sport als Mentoren für die Teilnahme am Cross-Mentoring-Programm qualifiziert.
„Ich unterstütze das Cross-Mentoring aus voller Überzeugung. Es bietet Frauen in unserer Verwaltung die Chance sich weiter zu entwickeln. Talente zu fördern, ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige und gerechte Verwaltung. Das ist ein Gewinn für jede und jeden Einzelnen und für die gesamte Verwaltung“, so Bürgermeister Lothar Christ.
Das Cross-Mentoring bringt erfahrene Führungskräfte (Mentor/innen) mit Nachwuchskräften (Mentees) aus unterschiedlichen Verwaltungseinheiten zusammen. Im Mittelpunkt stehen der überbehördliche Wissenstransfer, die individuelle Entwicklung der Teilnehmerinnen sowie die nachhaltige Förderung von Gleichstellung im öffentlichen Dienst.
„Als Gleichstellungsbeauftragte freue ich mich, dass das Cross-Mentoring-Programm vom Bürgermeister und dem Verwaltungsvorstand aktiv unterstützt wird. Damit setzen wir ein starkes Zeichen für die Förderung von Frauen in unserer Verwaltung. Es ist ein wichtiger Baustein, um künftig mehr Frauen für Führungspositionen zu gewinnen“, so Monika Eichmanns.
Bei der Auftaktveranstaltung haben sich die Mentees und ihre Mentorinnen und Mentoren kennengelernt, Erwartungen abgestimmt und erste Verabredungen zur Zusammenarbeit festgehalten. Das Programm läuft über einen Zeitraum von zwölf Monaten und wird durch ein begleitendes Rahmenprogramm ergänzt, das Workshops und kollegiale Beratung beinhaltet. Die Teilnahme bietet den Mentees nicht nur wertvolle Impulse für ihre berufliche Entwicklung, sondern auch persönliche Orientierung und Stärkung.






















