Blick in die Glaskugel: Wieviele Kinder müssen betreut werden?

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Werne. Seit der Pressekonferenz mit NRW-Familienminister Stamp und NRW-Schulministerin Gebauer ist klar: Die Kitas gehen in den eingeschränkten Pandemiebetrieb, in den Schulen soll es zunächst einmal bis zum 31. Januar Distanzunterricht für alle Klassen geben. Ein Betreuungsangebot gibt es für alle Eltern von Erst- bis Sechsklässlern. Einige offene Fragen beantwortete jetzt Dezernent Alexander Ruhe.

Der wohl wichtigste Punkt ist der Betreuungsbedarf. „Da schauen wir erst einmal in die Glaskugel. Die Kita- und Schulleitungen benötigen schnellstmöglich eine Rückmeldung, wer das Angebot wahrnehmen möchte“, sagt Alexander Ruhe. In den Kitas werden nach Ankündigung des Familienministers die Stunden um jeweils zehn reduziert, die Kinder bleiben immer in den gleichen Grupppen.

Das Betreuungsangebot bei den Schulen umfasst für alle Mädchen und Jungen den zeitlichen Umfang des regulären Unterrichts- und Ganztags- bzw. Betreuungszeitraums, bei Bedarf auch unabhängig vom Bestehen eines Betreuungsvertrages. „Es wird kein Unterschied gemacht, ob die Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten oder nicht. Auch ein Schreiben des Arbeitsgebers ist nicht notwendig“, erläutert der Dezernent und stellt gleichzeitig klar, dass die Kinder lediglich betreut, nicht aber unterrichtet werden. Sie sollen immer in den gleichen Gruppen bleiben. Ruhe erhofft sich Hilfeleistung bei der Betreuung durch die OGS-Träger, sollte die Anzahl der Schülerinnen und Schüler entsprechend hoch und durch das sonstige Personal (z.B. Schulsozialarbeiter) und vereinzelt Lehrkräfte nicht zu stemmen sein.

Freigestellt ist den Schulleitungen, wann der Distanzunterricht los geht, so Ministerin Gebauer in der besagten Pressekonferenz. Zwei Organisationstage werden gewährt. „Wer startet bereits Montag, wer erst Mittwoch. Das besprechen wir mit den Schulleitungen, die dann über ihre bewährten Kanäle die Elternschaft informieren“, berichtet Alexander Ruhe: „Da liegt wieder eine große Herausforderung vor den Schulleitungen, Lehrkräften und natürlich den Eltern.“

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