Marktmeister ist zu Sim-Jü nicht mehr da: Stadt holt Vorgänger zurück

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Werne. Das größte Volksfest an der Lippe kommt Ende Oktober zurück: Vom 25. bis 28. Oktober steigt wieder Sim-Jü in Werne. Mitten in der finalen Phase der Planung des Mega-Events steht die Stadt aber plötzlich ohne Markmeister da, weil Sven Bohne die Stadt noch vor der Veranstaltung verlässt.

„Der bisherige Marktmeister Sven Bohne, wechselt auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober von der Stadt Werne zu einem anderen Arbeitgeber“, teilt Ordnungsamtsleiter Werner Kneip auf Anfrage der Redaktion mit. Das Arbeitsverhältnis von Bohne endet demnach am 30. September.

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Gründe für Bohnes Kündigung sind aus dem Stadthaus nicht zu erfahren, nicht zuletzt, weil der bisherige Marktmeister derzeit erkrankt ist.

Viele Kirmesfans dürften sich nun fragen, in wieweit die laufenden Planungen vom ungeahnten Abgang des Hauptplaners beeinflusst werden. Hier kann der Leiter des Ordnungsamtes beruhigen. „Unabhängig von dieser personellen Änderung wird die Kirmes vorbereitet und durchgeführt.“

Ordnungsamtsleiter Werner Kneip hat bestätigt, dass der bisherige Marktmeister in Kürze nicht mehr für die Stadt tätig sein wird. Foto: Volkmer

Aktuell liegen die Vorbereitungen laut Kneip im Rahmen der zeitlichen Vorgaben des Organisations-Planes. „Die Verträge mit den Schaustellern sind zu 90 Prozent unterschrieben zurück“, so Kneip.

Ansprechpartner bei allen Fragen zur Großveranstaltung sind derzeit im Ordnungsamt Werner Kneip, Petra Jäger und Kordula Mertens. Unterstützung gibt es zudem von einem guten alten Sim-Jü-Experten, denn für die kommende Veranstaltung wird das Team vom langjährigen Marktmeister Jürgen Menke beraten. Menke war von Bohne im Jahr 2020 abgelöst worden.

Der bisherige Marktmeister Sven Bohne, wechselt auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober von der Stadt Werne zu einem anderen Arbeitgeber. Archiv-Foto: Volkmer

Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin läuft ebenfalls. „Wir befinden uns im laufenden Nachbesetzungsverfahren. Die Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen“, erklärt Kneip.

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