Freitag, April 24, 2026

Eintracht Werne leistet sich defensiv zu viele Fehler – 2:4 in Kamen

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Werne. Beide Teams waren mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Im direkten Aufeinandertreffen sah es dann nach einem leistungsgerechten Unentschieden aus. Doch Kamens Marion Lindner schockte die Eintracht in der fünften Minute der Nachspielzeit.

Kreisliga A1 (UN/HAM): VfL Kamen II – Eintracht Werne 4:2 (0:0)

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In der ersten Halbzeit merkte man beiden Teams den gegenseitigen Respekt voreinander an. Das meiste Geschehen spielte sich eine halbe Stunde lang zwischen den Strafräumen ab. Dann aber hatte Berat Özgüc die Riesenchance zur Führung, traf in zentraler Position aus rund 15 Metern den Ball nicht richtig.

Auf der Gegenseite prüfte Luft Eintracht-Keeper Frederik Krusel, der parierte, ehe Santino Benning mit der letzten Aktion vor dem Halbzeitpfiff Kamens Schlussmann Schlee mit einem Linksschuss zu einer Parade zwang.

Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte bekamen die Gäste den Ball nicht entscheidend geklärt, Mario Lindner nutzte die lange Fehlerkette zum 1:0 (51.). Die Reaktion der Eintracht ließ nicht lange auf sich warten, Benning verschaffte sich mit einem kleinen Schubser Raum und schoss zum Ausgleich ein (60.).

Bei den nächsten beiden Treffern rückten die Torleute in den Mittelpunkt. Erst ließ Eintrachts Krusel den Ball prallen, Lindner netzte zum 2:1 (68.) ein. Fast eine Kopie dann vor dem Kamener Gehäuse. Schlee wehrte einen Schuss unzureichend ab, Cem Bozkurt. war zur Stelle und ließ die Evenkämper jubeln (73.).

Beide Mannschaften suchten in der Schlussviertelstunde die Entscheidung. Enes Akyüz‘ Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit war die Defensive der Gäste bei einem Eckball zu schläfrig, Routinier Lindner nutzte das mit seinem dritten Treffer aus (90.+5). Die Eintracht warf in den letzten Sekunden alles nach vorne, und fing sich dann noch einen Konter zum Endstand.

Erneut konnte Werne nicht in Bestbesetzung antreten. So fehlten neben dem Langzeitverletzten Akalin weitere fünf Spieler wegen Urlaub oder beruflicher Verpflichtungen, unter anderem auch Torwart Jan Zollinger und Stürmer Samet Sahin.

„Dafür haben es die Jungs ganz gut gemacht. Leider sind wir nicht clever genug, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Dementsprechend bin ich vom Ergebnis sehr enttäuscht, denn der Spielverlauf spiegelt dies nicht wider“, resümierte Coach Aykut Kocabas.

Am kommenden Sonntag empfängt Eintracht Werne dann den TSC Hamm im Sportzentrum Dahl. Anstoß ist um 15 Uhr. Im stets „heißen Duell“ hofft Kocabas dann auf die Rückkehr zahlreicher Stammkräfte, um eine starke Mannschaft aufbieten zu können.

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