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Werne. Das Anne-Frank-Gymnasium Werne (AFG) hat am 8. September 2025 einen wichtigen Schritt in seiner Ausrichtung als Schule der Demokratie vollzogen: Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband NRW, repräsentiert durch den Landes Landesgeschäftsführer Stefan Schmidt, unterzeichnete Schulleiter Marcel Damberg im Beisein von Regierungspräsident Heinrich Böckelühr und Bürgermeister Lothar Christ eine verbindliche Kooperationsvereinbarung.

Durch die neue Bildungspartnerschaft werden Gedenkstättenarbeit, Erinnerungskultur und Demokratiebildung fest in den schulischen Alltag integriert. „Mit dem Namen Anne Frank ist für unsere Schule eine klare Verpflichtung verbunden – Demokratie ist einer der Eckpfeiler unseres Profils“, betonte Johannes-Joachim Brysch, Verantwortlicher für Demokratieerziehung am AFG, der durch die Veranstaltung führte. Gemeinsam mit seiner Kollegin Christina Buttkereit trägt er die Verantwortung für Gedenk- und Erinnerungskultur.

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Die Feier begann mit musikalischen Beiträgen und einer Präsentation der Klasse 9 zum Thema „Was ist Demokratie für mich?“. Die Schülerinnen und Schüler zeigten in persönlichen Statements, wie sie Demokratie im Alltag verstehen: als Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können, als Schutz der Menschenwürde, als Möglichkeit der Mitbestimmung. Diese eindrucksvollen Beiträge machten deutlich, dass Demokratie kein abstraktes Konzept ist, sondern im Leben der jungen Generation eine zentrale Rolle spielt.

Regierungspräsident würdigt vorbildhafte Demokratieerziehung

Schulleiter Marcel Damberg erinnerte in seiner Ansprache an seine eigenen Erfahrungen mit Kriegsgräbern in Finnland und verdeutlichte damit die persönliche Dimension der Erinnerung. Bürgermeister Lothar Christ würdigte die Arbeit der WEREmember-AG und bezeichnete sie als „Herzensprojekt“ seiner Amtszeit. Auch Regierungspräsident Böckelühr hob hervor, dass das Engagement der Schülerinnen und Schüler am AFG beispielhaft für den gesamten Regierungsbezirk sei und eine Vorbildfunktion für andere Schulen haben könne. Gleichzeitig unterstrich er, wie wichtig die Unterstützung durch die Stadt und ihren Bürgermeister sei, die die Demokratiearbeit am AFG stets mitgetragen hätten.

 Die feierliche Unterzeichnung wurde von weiteren musikalischen Beiträgen sowie Gesprächen beim anschließenden Empfang begleitet. Sie markiert den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit, die unter anderem gemeinsame Gedenkveranstaltungen, Forschungsprojekte und Workshops vorsieht. Für das AFG ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig in ihrem Demokratiebewusstsein zu fördern

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