Bürgerdialog: Gesprächsformate, Social Media und neue Projekte

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Werne. Gesprächsformate, Social Media, Beteiligungsprojekte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und mehr – Bürgerdialogmanagerin Dr. Linn Julia Temmann gab im Hauptausschuss (24. September 2025) einen Überblick über ihren Tätigkeitsbereich.

Die seit März 2023 angebotene, monatliche Sprechstunde mit Bürgermeister Lothar Christ habe zum Ziel, persönliche Gespräche zu fördern, komplexe oder besondere Anlegen zu bearbeiten und die Wertschätzung für Bürger/innen auszudrücken, heißt es in Temmanns Präsentation zum Thema, die im Bürgerinformationssystem einsehbar ist.

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Pro Termin wurden im Gespräch mit dem Verwaltungschef zwei bis drei Anliegen vorgebracht und insgesamt mehr als 70 Anliegen bearbeitet. Das Themenspektrum war breit gefächert: Verwaltungsvorgänge, Abfall, Soziales, Lärm, Vereinsgründung, Barrierefreiheit, Verkehr, Sport, Integration etc., zählte die Bürgerdialogmanagerin auf.

Mit der Offenen Bürgermeister-Sprechstunde auf dem Wochenmarkt kam ein niederschwelliges Dialogformat gut an. Die Bürger/innen thematisierten das Rad- und Rollerfahren in der Innenstadt, den Zustand von Straßen und Wegen, Falschparken und die Verkehrssituation. Andere Anliegen bezogen sich im direkten Austausch mit dem Bürgermeister unter anderem auf Stadtgrün und Baumpflanzungen und auf Themen zu Familien und Kindern (z.B. Kita-Beiträge), skizzierte Linn Julia Temmann die Inhalte.

Veranstaltungsreihe „Innenstadt im Wandel“ wird fortgesetzt

Neu war in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe „Innenstadt im Wandel“, die im Rahmen von Spaziergängen aktuelle Innenstadt-Themen wie die „Entwicklung des Hühnerhofes“ und die „Stadt als Innenstadtakteur“ aufgreift (WERNEplus berichtete). Zwei Runden durch die Stadt bildeten den vorhandenen Gesprächsbedarf ab und ermöglichten es den Teilnehmenden, gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing einen Blick hinter die Kulissen der Stadtentwicklungsplanung zu werfen.

In der Folge schlüsselte die Bürgerdialogmanagerin die Präsenz der Stadt Werne bei Facebook und Instagram auf. Seit Mai 2024 ist man demnach auf den Kanälen aktiv und verfolgt mit der redaktionellen Linie das Ziel, über die Social-Media-Kanäle der Stadt Werne transparent, bürgernah und verlässlich über die Arbeit von Verwaltung und Politik zu informieren. 277 Beiträge, durchschnittlich vier bis fünf pro Woche, wurden zum Stand 16. September 2025 gezählt, hieß es.

Weitere Beteiligungsprojekte waren der Fußgängerverkehrs-Check 2025 und das Klimaschutzforum, dessen Teilnehmende sich – moderiert von Mobilitätsmanagerin Louisa Rose – im Mai mit dem Thema „Hitze“ und im September mit Starkregen und Hochwasserschutz befassten.

Die erfolgreichen Formate „Klimaschutzforum“ und „Innenstadt im Wandel“ sollen 2026 weitergeführt werden, ebenso wie Kommunikation und Bürgerdialog zum Thema Wirtschaft und Gewerbeflächenentwicklung.

„Sehr sinnvoll“, bewertete Claudia Lange (FDP) die Social-Media-Präsenz der Stadt. Ferner regte sie an, das Konzept der Innenstadt-Spaziergänge auch für Bürger/innen interessant zu machen, die nicht – wie bisher gesehen – vor allem verschiedenen Gruppen angehörten. „Das treibt mich auch um“, stimmte Dr. Temmann zu, schilderte Überlegungen, ein aufsuchendes Angebot wie etwa bei der Offenen Marktsprechstunde zu wählen.

Lars Hübchen (SPD) riet dazu, das aktive Einbringen der Bürger/innen bei Veranstaltungen wie dem Klimaschutzforum zu verstärken. „Da müsste ein Output herauskommen“, setzte er auf entsprechende Auswertungen.

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