Klimaschutzpreis geht an das Projekt „We can farm!“ – Ernährung mit Zukunft

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Werne. Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen.

In Werne geht der Klimaschutzpreis an das Gemeinschaftsprojekt „We can farm!“ – Ernährung mit Zukunft der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Gärtnerei Stadtgemüse und der Familienbildungsstätte Werne und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro gefördert.

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„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt, zeigt unser Preisträgerprojekt eindrucksvoll. Wir brauchen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können“, sagte Lothar Christ, Bürgermeister in Werne.

Das Gemeinschaftsprojekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien einen bewussten und nachhaltigen Alltag näherzubringen. Dafür werden gemeinsam mit mehreren Familien Projekttage in der Gärtnerei geplant, bei denen ökologischer Gemüseanbau, Saisonalität, Regionalität und gesunde Ernährung im Fokus stehen.

Ein typischer Projekttag beginnt mit einer Besprechung der anstehenden Arbeiten. Anschließend erkunden die Familien das Gemüsebeet, lernen die Pflanzen und die jeweiligen Bedürfnisse kennen, pflegen die Beete und ernten das reife Gemüse. Das geerntete Gemüse wird von den Familien verarbeitet und der Tag findet mit einer gemeinsamen gesunden Mahlzeit seinen Abschluss.

Lokale Lösungen für die kommunale Gemeinschaft 

Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für den Infrastrukturdienstleister sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Die globale Klimakrise braucht auch lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürgerinnen und Bürger, die hier bahnbrechende Ideen vorantreiben“, sagte Dirk Wißel, Kommunalmanager bei Westenergie. 

Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt. 

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