Bronek Bakiewicz: „Das wichtigste Ziel ist der Landesliga-Aufstieg“

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Werne. Die Volleyball-Männer des Werner SC schwimmen aktuell auf einer Erfolgswelle. Die Mannschaft von Stephanie Stahl und Bronek Bakiewicz ist nicht nur neuer Spitzenreiter der Bezirksliga und feiert nach 3:0-Sieg über Hamm die Herbstmeisterschaft, sondern schaffte einen Tag später auch noch den Triumph beim Kreispokal.

WERNEplus-Mitarbeiter Juri Kollhoff sprach mit Trainer Bronek Bakiewicz über den Höhenflug seiner Schützlinge.

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Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Herbstmeisterschaft und dem Kreispokalsieg. Ihre Mannschaft scheint gerade einen guten Lauf zu haben.

Bakiewizc: Ja, das stimmt. Wir haben die letzten drei Begegnungen in der Liga alle 3:0 gewonnen. Das Team ist in Topform. Der Erfolg im Kreispokal ist das Sahnehäubchen.

Kommen die aktuellen Erfolge der Mannschaft überraschend?

Für uns kommen die Erfolge nicht überraschend. Der Saisonstart ist ja etwas in die Hose gegangen, aber das Vertrauen war trotzdem immer da. Wir hatten dieses Jahr eine gute Vorbereitung, sind früh in die Trainingsarbeit gestartet und haben uns den Feinschliff für die Liga auch gegen höherklassige Teams geholt. Dazu kommt ein deutlich breiterer Kader als im Vorjahr. Außerdem ist Steffi Stahl als Trainerkollegin seit dieser Saison dabei. Sie setzt sehr gute, neue Impulse.

Wie lauten die Ziele für diese Saison?

Wir haben für dieses Spieljahr mehrere Ziele, das wichtigste ist der Aufstieg in die Landesliga. Mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft sieht das schonmal gut aus. Außerdem wollen wir jeden Spieler individuell besser machen, um das Leistungsniveau bereits frühzeitig landesligagerecht zu gestalten.

An welchen Schwächen möchten Sie mit dem Team noch arbeiten?

Wir sind nicht immer konsequent in unseren Leistungen. Das Spiel ist noch sehr von Phasen geprägt. Haben wir einen Lauf, schlagen wir fast jeden Gegner 3:0. Es kommt aber auch oft vor, dass wir nach ein, zwei vermeidbaren Fehlern an Souveränität einbüßen und dann einen Lauf des Gegners riskieren. Technisch und taktisch gibt es natürlich auch immer Potenziale.

Wie versuchen Sie, diese Schwächen abzustellen?

Zusammen mit meiner Trainerkollegin Steffi Stahl klappt die Trainingsarbeit sehr gut. Frische Ideen und neue Impulse sind immer gut. Auch bedingt durch unseren größeren Kader können wir da ganz anders arbeiten als im Vorjahr. Langsam aber sicher kommen wir aus diesen Schwächephasen schneller raus und das zeigt sich auch an den Ergebnissen.

Die WSC-Herren sicherten sich die Herbstmeisterschaft. Foto: Kollhoff

Ein großer Kader ist also ein wichtiger Baustein für den Erfolg. Wie ist die Stimmung?

Die Stimmung ist richtig gut. Wir gewinnen unsere Spiele nicht nur mit den sechs Spielern, die gerade auf dem Feld stehen. Wie die Jungs auf der Wechselbank die Mannschaft antreiben, ist einfach wunderbar und der Grundpfeiler eines intakten Mannschaftsgefüges. Gleichzeitig wollen wir als Trainerteam natürlich auch allen Spielern die Möglichkeit geben, sich auf dem Feld zu beweisen.

Wie geht es jetzt nach der ersten Saisonhälfte weiter?

Wir haben zwei Punkte Vorsprung auf unseren ersten Verfolger Bigge-Olsberg. Den Vorsprung wollen wir ausbauen. Vor dem Jahreswechsel steht ein letztes Spiel an (20. Dezember, Anm. d. Red.). Gegen Sorpesee II haben wir unser erstes Saisonspiel noch verloren. Hier wollen wir natürlich die Revanche. Und dann haben wir diese Saison noch zwei verbleibende Heimspiele (22.2. und 22.3. im Freiherr-vom-Stein Berufskolleg, Anm. d. Red.). Hier wollen wir die Halle schön voll sehen und den Herrenvolleyball in Werne wieder auf die Karte bringen.

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