Mittwoch, Februar 25, 2026

„Sportlerin des Jahres“: Treffsicher zu den Deutschen Meisterschaften

Anzeige

Werne/Stockum. Oft wird die persönliche Lieblingssportart schon im Grundschulalter gefunden. Das ist bei der Stockumerin Lara Scheer nicht anders gewesen. In der Grundschule nahm die damals Achtjährige an einer Bogensport-AG teil – und ist dem besonderen Sport bis in die Gegenwart treu geblieben.

Gut zehn Jahre ist es her, dass die damalige Drittklässlerin der Kardinal-von-Galen-Schule in der benachbarten Bürgermeister-Abels-Turnhalle die ersten Erfahrungen mit der vom SV 47/63 Stockum angebotenen Sportart sammelte.

- Advertisement -

„Das hat mir so gut gefallen, dass ich dann in den Verein gegangen bin. Das Ganze bereitet mir immer noch viel Spaß“, sagt die 18-Jährige, die im Sommer ihr Abitur am Anne-Frank-Gymnasium gebaut hat und derzeit ihr laufendes Auslandjahr in Norwegen unterbrochen hat, um die Weihnachtszeit bei der Familie zu verbringen.

Die bis zu drei Trainingseinheiten pro Woche mit jeweils rund 120 mit dem Recurvebogen abgeschossenen Pfeilen blieben nicht ohne zählbare Erfolge. Neben dem Sieg beim Heimspiel-Hallenturnier der Juniorinnen, sprangen zweite Plätze – zunächst bei der Bezirksmeisterschaft und dann bei der Landesmeisterschaft heraus. Mit diesem Erfolg löste Lara Scheer das Ticket für die Deutsche Hallen-Meisterschaft in Biberach, dem nationalen Bogen-Höhepunkt und einem Kräftemessen auf höchstem Niveau.

Bei dieser ersten Teilnahme im vergangenen März sprang am Ende der 11. Rang heraus. In Biberach zeigten bei der Meisterschaft im Bogenschießen viele Talente, wie gut sie mit Pfeil und Bogen umgehen können. Insgesamt waren in den unterschiedlichen Klassen über 550 Aktive am Start. „Das war schon ein komisches Gefühl, plötzlich mit den Besten in einer Halle zu stehen“, sagt die 18-Jährige rückblickend.

Trainingsfleiß: Drei Einheiten pro Woche stehen für Lara Scheer auf dem Programm.

Eine Leistung, die hoch anzurechnen ist, wenn man bedenkt, dass Lara Scheer noch eine weitere sportliche Leidenschaft hat, denn seit vielen Jahren spielt sie Fußball bei den Frauen des SV Herbern. Dort stehen in der Regel auch noch drei Trainingseinheiten und ein Spiel pro Woche an.

Ein bisschen Kraft und ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit sind für Bogenschützen eine gute Grundlage. Neben Körperbeherrschung ist zudem die innere Fokussierung entscheidend. „Jeder, der Interesse hat, das einmal auszuprobieren, und so etwas für die Muskulatur und die Stabilität des ganzen Körpers zu unternehmen, ist bei unseren Trainingseinheiten willkommen“, sagt Trainer Thomas Ebert.

Lara Scheer ist für die Wahl zur Sportlerin des Jahres 2025 nominiert. Abgestimmt werden kann bis zum 10. Januar 2026, 0 Uhr – ausschließlich online. Der Link lautet: https://abstimmen.online/ao/?umfrage=ZARHARPIS666X6N3. Teilnehmende können auch auf https://abstimmen.online/ao/ den Code ZARH-ARPI-S666-X6N3 direkt eingeben. QR-Code für die Abstimmung:

Bis zur Schließung des Abstimmungsportals stellen Ihnen die Ruhr Nachrichten und WERNEplus die Nominierten in loser Reihenfolge vor.

Die Gewinner werden bei der Sportlergala am Samstag, 17. Januar 2026, geehrt.

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Feuerwehr ärgert sich über Information via „Dorffunk“ – Stockumer Straße lange gesperrt

Werne. Die Freiwillige Feuerwehr Werne steht aktuell vor Schwierigkeiten bei den Rettungswegen. Das machte der neue Wehrleiter Tobias Tenk am Donnerstag (19. Februar 2026)...

DJK Langern wählt Vorstand – Dr. Martin Zobel seit 50 Jahren Mitglied

Werne. Bei der DJK Langern dreht sich fast alles um das Dorfgemeinschaftshaus. Das wurde am Freitagabend deutlich, als sich die Mitglieder des Vereins zur...

„Werne blüht auf“: Paten für Blumenampeln gesucht

Werne. "Werne blüht auf": Auch 2026 sollen wieder zahlreiche Blumenampeln in der Innenstadt von Mai bis Oktober farbenfrohe optische Highlights sein, eine schöne Atmosphäre...

„Das war peinlich!“: LBW-Damen enttäuschen ihren Trainer

Werne. "Verlieren wäre in Ordnung gewesen aber nicht mit 28 Punkten. Das war peinlich!", fand Coach Cajus Cramer deutliche Worte zur Leistung seiner Schützlinge...