Werne. Es war der perfekte Schlusspunkt unter vier intensive Fußballtage in der Lindert-Sporthalle: Am letzten Tag der offenen Stadtmeisterschaften sorgte der Werner SC noch einmal für Gänsehautmomente. In der Altersklasse der B-Jugend holte sich die Mannschaft WSC 1.2 den Stadtmeistertitel – und setzte damit einen perfekten Schlusspunkt unter ein bestens vom WSC organisiertes Turnier.
Fünf Vereine hatten Mannschaften für das B-Jugend-Turnier der Mädchen gemeldet. Hier waren die Gäste aus Bockum-Hövel das Maß aller Dinge. Vier Siege in vier Begegnungen, 17 erzielte Tore und nur ein Gegentreffer – die Bilanz kann sich sehen lassen. Hinter dem SV Bockum-Hövel belegten die Teams von TuS Eving Lindenhorst, Werner SC, SV Herbern und SuS Rünthe die weiteren Plätze.
Sechs Stadtmeistertitel, fünf zweite Plätze und zwei dritte Ränge: Die Bilanz des Werner SC kann sich mehr als sehen lassen. In der B-Jugend wurde deutlich, wie stark die Nachwuchsarbeit des Vereins ist. Gleich drei Teams hatte der WSC ins Rennen geschickt. Gemeinsam mit dem SV Stockum, zwei Mannschaften von NordSüdCap sowie Fortuna Walstedde und dem SuS Rünthe entwickelte sich ein spannendes Turnier mit vielen engen Partien.


Nach zwölf intensiven Vorrundenspielen kam es im Finale zu einem vereinsinternen Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war: WSC 1.1 gegen WSC 1.2. Am Ende jubelte WSC 1.2 nach einem knappen 3:2-Erfolg über den Stadtmeistertitel. Der SuS Rünthe sicherte sich mit einem deutlichen 5:1 gegen NordSüdCap 2 den dritten Platz. Es folgten NordSüdCap 1, der SV Stockum, Fortuna Walstedde und der Werner SC 2.



Dank an ehrenamtliche Helfer/innen
Rund 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer strömten an den vier Turniertagen in die Lindert-Sporthalle und sorgten für eine tolle Atmosphäre. „Sie sahen an vier Tagen großartige Fußballspiele – zehn Turniere mit 66 Mannschaften und rund 800 aktiven Spielerinnen und Spielern“, resümierte WSC-Jugendabteilungsleiter Ralf Cramer zufrieden. Besonders erfreulich: Es gab kaum Verletzungen, faire Spiele und einen Turnierverlauf, der nahezu immer im Zeitplan blieb. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden.“
Ein besonderer Dank galt den vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. „Ohne das enge Planungsteam aus fünf Personen und die rund 20 Edelhelfer wäre das alles nicht stemmbar gewesen“, betonte Cramer. Gleichzeitig richtete er einen nachdenklichen Appell an Eltern und Vereinsmitglieder: „Gerade hier wünschen wir uns künftig mehr Unterstützung. Das würde die Durchführung solcher Events enorm erleichtern.“

Als kleines Zeichen der Anerkennung wurden alle Helfer und Helferinnen nach dem Abbau zu einem Getränk und einer Pizza ins Vereinsheim eingeladen. Dort klang ein Turnier aus, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und der Blick geht bereits nach vorn: „In den nächsten Tagen ziehen wir im Planungsteam ein Resümee und passen unsere Unterlagen für mögliche weitere Veranstaltungen an“, so Cramer.




























